Erstausstrahlung aller drei Teile am 3. 2. 2022 auf arte: In Genf wird Anne unter dem dringenden Tatverdacht verhaftet, auf einen Mann geschossen zu haben.
Der Fall ist heikel, denn sie ist Staatsanwältin und dem Opfer eilt in der Genfer Unterwelt ein Ruf voraus. Um einen Interessenkonflikt zu vermeiden, übernimmt die junge Staatsanwältin Carla den Fall.
Spätnachts in Genf: Krankenwagen und Polizei am Straßenrand. Ein kalter Wind weht. Blaulicht erhellt die Silhouette einer Frau, die in Handschellen gelegt wird, während hinter ihr ein Mann auf einer Trage von Rettungssanitätern abtransportiert wird. Auf dem Polizeirevier steht den Beamten der Schock ins Gesicht geschrieben, denn die Verhaftete ist niemand anderes als Anne Dupraz, eine prominente Staatsanwältin im Schweizer Kanton.
Bei der Befragung durch die junge Ermittlerin Carla Meier verzichtet Dupraz auf einen Anwalt und gesteht ohne Umschweife, vorsätzlich auf den unbewaffneten Mann geschossen zu haben. Dieser war der Polizei bereits bekannt: Als Besitzer einiger Lokale ist Saretti mehrfach mit dem Gesetz in Konflikt geraten. Erst vor kurzem wurde ein abgetrennter Finger in seiner Pizzeria gefunden. Gibt es einen Zusammenhang?
Sacha: Neueste Serie (2021) der Schweizer Regisseurin und Drehbuchautorin Léa Fazer
„Sacha“ ist die neueste Serie der Schweizer Regisseurin und Drehbuchautorin Léa Fazer. Ihre Komödie „Bienvenue en Suisse“ wurde 2004 bei den Filmfestspielen von Cannes in der Kategorie Un Certain Regard gezeigt und für die Goldene Kamera nominiert. Sophie Broustal brilliert in diesem komplexen Drama als Karrierejuristin Anne Dupraz, hinter deren Fassade sich tiefer Schmerz und ein unbewältigtes Trauma verbergen. Die Figur ist inspiriert durch Autorin Nicole Castionis Erfahrungen, die sie in ihrer Autobiografie „Le Soleil au bout de la nuit“ schildert.