Handwerkskunst Wie man eine Hochspannungsleitung baut

Sa, 22.08.  |  15:30-16:00  |  SWR
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Der Bau einer neuen Hochspannungsleitung bedeutet das Zusammenwirken vieler Gewerke. Von der Planung bis zum ersten Strom, der durch die Leitungen fließt, arbeiten Planer:innen, Techniker:innen und Monteur:innen mehrere Jahre lang Hand in Hand. So auch bei der neuen Hochspannungsleitung parallel zur Mosel.

Die Energiewende schreitet voran. In Deutschland stammt immer mehr Strom aus Windkraft und Sonne. Dieser zusätzliche Strom stellt das Stromnetz vor neue Herausforderungen. Ob es um Wind- oder Solarstrom geht - ob aus Norddeutschland oder dem Hunsrück. Die alten Leitungen sind in vielen Fällen nicht stark genug, um den Strom von der Quelle zu den Verbraucher:innen zu leiten. Deswegen werden seit Jahren die Übertragungsnetze ausgebaut. So auch in der Eifel zwischen Metternich im Westen und Koblenz im Osten. Hier wird nördlich der Mosel auf 105 Kilometern die Hochspannungsleitung erneuert. Mehr als 300 Fundamente werden gebaut, Strommasten werden entlang der bestehenden Trasse von Metternich nach Koblenz neu aufgestellt.

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