Die Legenden von Paris Künstler der französischen Romantik
So, 23.08. | 0:05-1:00 | ARTE
Kultur, 2024
"Die Legenden von Paris" zeigt das Paris des 19. Jahrhunderts und die miteinander verstrickten Schicksale der bekanntesten Künstler der Zeit: Victor Hugo, Alexandre Dumas, Eugène Delacroix, George Sand, Honoré de Balzac, Charles Baudelaire. Eine beeindruckende Saga über Freundschaften, gemeinsame Kämpfe, Rivalitäten und die Bestrebungen dieser Kulturschaffenden, die Malerei, Literatur und Musik zu revolutionieren. Die Künstler von damals haben unsere heutige Sicht auf die Kultur nachhaltig verändert und waren ihrer Zeit voraus. Eine Reise in ein Jahrhundert, aus dem die Republik und die Freiheit als Siegerinnen hervorgehen werden.
Paris, 1827: Eine neue Generation von Künstlern, angeführt von Victor Hugo, Alexandre Dumas und Eugène Delacroix ist fest entschlossen, die Kunst zu revolutionieren. Das Zeitalter der Romantik erreicht Frankreich. Diese neue Generation, auch inspiriert von der deutschen Romantik, bricht mit den herkömmlichen Standards und schafft bahnbrechende Kunst wie das Gemälde "Der Tod des Sardanapal" (1827) von Eugène Delacroix, Victor Hugos Werke wie "Hernani" (1830) und "Der Glöckner von Notre-Dame" (1831), "Das Chagrinleder" (1831) von Honoré de Balzac, sowie "Symphonie fantastique“ (1830) von Hector Berlioz. Aus dem künstlerischen Engagement der französischen Romantiker entsteht auch ein politisches Bewusstsein. Während auf den Straßen das Volk für die Republik auf die Barrikaden geht, werden auch sie nicht aufgeben, ehe die Freiheit gesiegt hat.
"Die Legenden von Paris" ist eine animierte Dokumentationsreihe von Amélie Harrault nach einer Originalidee von Dan Franck. Das Drehbuch stammt von Amélie Harrault, Valérie Loiseleux und Céline Ronté. Erzählerin der deutschen Fassung ist Nina Kunzendorf.
Regie: Amélie Harrault
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