Ich habe keine Angst Spielfilm Italien/Großbritannien/Spanien 2003 (Io non ho paura)

Mo, 29.06.  |  14:00-16:00  |  ARTE
Untertitel/VT Hörfilm/AD Stereo  2003

"Poetische Filmerzählung über eine kindliche Wahrnehmung zwischen Abenteuer, Einbildung und harter Wirklichkeit. In symbolhaften Bildern inszeniert und radikal aus der Sicht des Jungen erzählt, bietet der Film auch für ältere Kinder spannende Unterhaltung." So in zwei Sätzen das Lexikon des Internationalen Films

Der neunjährige Michele (Guiseppe Christiano) macht eine grausige Entdeckung. Bild: Sender

Der neunjährige Michele (Guiseppe Christiano) macht eine grausige Entdeckung. Bild: Sender

Michele (Guiseppe Cristiano, Mitte) und seine Freunde auf der Suche nach Abenteuern im sommerlichen Süditalien. Bild: Sender

Michele (Guiseppe Cristiano, Mitte) und seine Freunde auf der Suche nach Abenteuern im sommerlichen Süditalien. Bild: Sender

Michele (Guiseppe Christiano) und seine Freundin Maria (Giulia Matturo) genießen die Sommerferien. Bild: Sender

Michele (Guiseppe Christiano) und seine Freundin Maria (Giulia Matturo) genießen die Sommerferien. Bild: Sender

Italien 1978: Das Leben im süditalienischen Apulien scheint in der Hitze des Sommers zu erstarren. In einem kleinen Dorf, dessen wenige Häuser verloren zwischen den endlosen Weizenfeldern der Region liegen, lebt der neunjährige Michele mit seinen Eltern und seiner Schwester Maria. Während die Erwachsenen vergeblich versuchen, der Hitze zu entgehen, suchen Michele und seine Freunde nach Abwechslung und Abenteuern. Eines Tages entdeckt der Junge in der Nähe eines verlassenen Gutshauses ein tiefes Loch im Erdboden. Neugierig inspiziert er die geheimnisvolle Grube und macht in der Dunkelheit plötzlich eine gespenstische Gestalt aus.

Voller Entsetzen ergreift er die Flucht. Doch dann schleicht er sich zu dem Loch zurück und entdeckt einen Jungen in der Dunkelheit: Wie ein Tier wird dieser in der Grube gefangen gehalten, Finsternis, Isolation und Angst haben seine Seele zermürbt. Er ist nicht mehr in der Lage, sich klar zu artikulieren und überzeugt, bereits tot zu sein.

Michele, der den verwilderten Jungen namens Filippo fortan mit Nahrung versorgt, traut sich nicht, mit seinen Eltern oder seinen Freunden über seine unheimliche Entdeckung zu sprechen. Schließlich kommt er dahinter, dass Männer seines eigenen Dorfes, darunter auch sein Vater Pino, hinter der ebenso grausamen wie mysteriösen Tat stecken. Fest entschlossen, dem Jungen zu helfen, startet Michele eine gefährliche Rettungsaktion.

Darsteller:
Giuseppe Cristiano (Michele)
Mattia di Pierro (Filippo)
Adriana Conserva (Barbara)
Fabio Tetta (Teschio)
Giulia Matturo (Maria)
Stefano Biase (Salvatore)
Diego Abatantuono (Sergio)
Dino Abbrescia (Pino)
Aitana Sánchez-Gijón (Anna)
Fabio Antonacci (Remo)
Giorgio Careccia (Felice)
Antonella Stefanucci (Assunta)
Riccardo Zinna (Pietro)
Michele Vasca (Candela)
Aitana Sánchez Gijón (Anna)
Regie: Gabriele Salvatores
Drehbuch: Niccolo Ammaniti
Kamera: Italo Petriccione
Musikalische Leitung:
Ezio Bosso, Pepo Scherman
Ezio Bosso und Pepo Scherman

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