Ich habe keine Angst Spielfilm Italien/Großbritannien/Spanien 2003 (Io non ho paura)

Mo, 08.06.  |  20:15-21:50  |  ARTE
Untertitel/VT Hörfilm/AD Stereo  2003

"Poetische Filmerzählung über eine kindliche Wahrnehmung zwischen Abenteuer, Einbildung und harter Wirklichkeit. In symbolhaften Bildern inszeniert und radikal aus der Sicht des Jungen erzählt, bietet der Film auch für ältere Kinder spannende Unterhaltung." So in zwei Sätzen das Lexikon des Internationalen Films

Der neunjährige Michele (Guiseppe Christiano) macht eine grausige Entdeckung. Bild: Sender

Der neunjährige Michele (Guiseppe Christiano) macht eine grausige Entdeckung. Bild: Sender

Michele (Guiseppe Cristiano, Mitte) und seine Freunde auf der Suche nach Abenteuern im sommerlichen Süditalien. Bild: Sender

Michele (Guiseppe Cristiano, Mitte) und seine Freunde auf der Suche nach Abenteuern im sommerlichen Süditalien. Bild: Sender

Michele (Guiseppe Christiano) und seine Freundin Maria (Giulia Matturo) genießen die Sommerferien. Bild: Sender

Michele (Guiseppe Christiano) und seine Freundin Maria (Giulia Matturo) genießen die Sommerferien. Bild: Sender

In der Nähe seines süditalienischen Dorfes macht der kleine Michele eine erschreckende und faszinierende Entdeckung: In einem Erdloch findet er einen Jungen, der dort offenbar seit langer Zeit gefangen gehalten wird. Michele versorgt seinen neuen Freund heimlich mit Nahrung und schmiedet einen Plan, um ihn zu befreien. Spannendes Jugenddrama.

Italien, 1978: Das gesamte Leben im süditalienischen Apulien scheint in der brütenden Hitze des Sommers fast stillzustehen. In einem kleinen Dorf, dessen wenige Häuser wie verloren zwischen endlosen Weizenfeldern liegen, lebt der neunjährige Michele mit seinen Eltern und seiner Schwester Maria. Während die Erwachsenen vergeblich versuchen, der Hitze zu entgehen, durchstöbern Michele und seine Freunde die Gegend nach Abwechslung und Abenteuern.

Auf einem dieser Streifzüge entdeckt der Junge beim Spielen in der Nähe eines verlassenen Gutshauses ein tiefes Loch im Erdboden. Neugierig inspiziert Michele die geheimnisvolle Grube - und macht in der Dunkelheit plötzlich eine gespenstische Gestalt aus. Voller Entsetzen ergreift er die Flucht. Doch die bizarre Begegnung lässt ihm keine Ruhe. Vorsichtig schleicht er sich zu dem Loch zurück und erkennt: Ein Junge wird wie ein Tier in der dunklen Grube gefangen gehalten.

Die Finsternis, die Isolation und die Angst haben den Jungen zermürbt; er kann sich kaum mehr klar ausdrücken und ist überzeugt davon, bereits tot zu sein. Michele, der den verwilderten Filippo fortan mit Nahrung versorgt, traut sich nicht, mit seinen Eltern oder seinen Freunden über seine unheimliche Entdeckung zu sprechen. Schließlich kommt er dahinter, dass Männer aus seinem Dorf, darunter auch sein Vater Pino, hinter der ebenso grausamen wie mysteriösen Tat stecken. Fest entschlossen, dem Jungen zu helfen, startet Michele eine gefährliche Rettungsaktion.

Darsteller:
Giuseppe Cristiano (Michele)
Mattia di Pierro (Filippo)
Adriana Conserva (Barbara)
Fabio Tetta (Teschio)
Giulia Matturo (Maria)
Stefano Biase (Salvatore)
Diego Abatantuono (Sergio)
Dino Abbrescia (Pino)
Aitana Sánchez-Gijón (Anna)
Fabio Antonacci (Remo)
Giorgio Careccia (Felice)
Antonella Stefanucci (Assunta)
Riccardo Zinna (Pietro)
Michele Vasca (Candela)
Aitana Sánchez Gijón (Anna)
Regie: Gabriele Salvatores
Drehbuch: Niccolo Ammaniti
Kamera: Italo Petriccione
Musikalische Leitung:
Ezio Bosso, Pepo Scherman
Ezio Bosso und Pepo Scherman

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