Mehr Service für Hör- und Sehgeschädigte im MDR

Mit einer stufenweisen Anhebung der Untertitelungsquote bis 2016 auf mindestens 75 Prozent, dem Ausbau der Audiodeskription (Hörfilmfassungen) und dem Einsatz von Gebärdendolmetschern in der MDR-Mediathek verstärkt der MDR seine Anstrengungen für eine weitgehende Barrierefreiheit seiner Programmangebote für Hör- und Sehgeschädigte

Ziel für 2013 ist es, bei der Untertitelung des MDR Fernsehens eine Quote von mindestens 40 Prozent zu erreichen. Dabei werden in Ergänzung zum barrierefreien Angebot von 2012 alle regionalen Informationsangebote der Hauptsendezeit im MDR Fernsehen spätestens zum 1. Oktober 2013 untertitelt angeboten. Die Untertitel werden auch in der Mediathek genutzt.

Im Bereich der Audiodeskription wird die Anzahl der als Hörfilmfassung produzierten Filme im Jahr 2013 auf 20 pro Jahr verdoppelt. Zudem wird "MDR um 11" vom 2. Januar 2013 an im Livestream und bereits knapp zwei Stunden später in der Mediathek mit Gebärdensprache angeboten.