SERIEN-PREMIERE zehn Jahre nach dem Terroranschlag auf Berliner Weihnachtsmarkt: die fiktionale Thriller-Serie „Breitscheidplatz 19/12“ im November 2026
Deutschland 2015: Der Islamische Staat rekrutiert Kämpfer im syrischen Bürgerkrieg. Der NRW-Staatsschützer Laudin (Albrecht Schuch) beobachtet einen Medizinstudenten (Doguhan Kabadayi), der sich den Terrormilizen anschließen möchte. Um an die Hassprediger heranzukommen, die junge Männer radikalisieren, schleust Laudin einen Informanten in das IS-Milieu ein: den Ex-Kriminellen Murat Cem (Tamer Trasoglu), der sich seine riskanten Dienste bezahlen lässt. Dort lernt er einen jungen Mann kennen, den er für den Idealtypen eines künftigen Attentäters hält: Anis Amri (Wael Alkhatib), ein labiler und gewaltbereiter Einzelgänger. Cems Hinweisen geht die junge Polizeibeamtin Isra (Bayan Layla) nach, die selbst mit ihrer Familie aus dem Irak geflohen ist. Doch der BKA-Experte Heyse (Hanno Koffler) hält Amri für einen kleinen Fisch. Während Frankreich von Terrorwellen erschüttert wird, erwartet Laudin einen Anschlag in Deutschland. Im Nebel aus Befugnissen und Rivalitäten fällt Anis jedoch durchs Raster. Als er am 19. Dezember in Berlin zu einer Amokfahrt aufbricht, stellt sich ihm niemand in den Weg.
- Ab Freitag, 30. Oktober 2026, in der ARD Mediathek und
- am Sonntag, 1. November, ab 21:45 Uhr sowie
- am Freitag, 6. November, ab 23:55 Uhr im Ersten
Die Amokfahrt auf einem Berliner Weihnachtsmarkt, die Trauer um die Opfer vom Breitscheidplatz und viele offene Fragen – der 19. Dezember 2016 steht für einen der schwersten Terroranschläge in der Geschichte der Bundesrepublik. Zur Aufklärung des Falls übermittelten die Behörden dem Untersuchungsausschuss umfangreiche Aktenbestände, viele Dokumente waren jedoch großflächig geschwärzt oder enthielten seitenweise Leerblätter – noch heute ist umstritten, ob der Anschlag hätte verhindert werden können.
Hier knüpft die fiktionale, sechsteilige Serie „Breitscheidplatz 19/12“ an: Schon in der Entwicklung setzte die Produktionsfirma NEUESUPER auf ein Team, das die Dramatik des Stoffes erzählt, ohne seine reale und gesellschaftliche Dimension aus dem Blick zu verlieren. Intensiv recherchiert, zeichnet Regisseur und Autor David Nawrath mit Co-Autor David Marian und dem Autorenteam das komplexe Bild der Ermittlungen und der Überwachung von Anis Amri als Gefährder. Die Serie verbindet dabei reale Begebenheiten mit einer packenden fiktionalen Thrillerhandlung.
Vor der Kamera von Tim Kuhn standen Albrecht Schuch als gewissenhafter Anti-Terror-Ermittler Frank Laudin, Bayan Layla als mutige Polizeianwärterin Isra, Hanno Koffler als abgebrühter BKA-Karrierist Heyse und Tamer Trasoglu als zwielichtiger Undercover-Informant Murat Cem. Anis Amri wird von dem Berliner Nachwuchsschauspieler Wael Alkhatib gespielt. In weiteren Rollen sind Jeanne Goursaud, Bernd Hölscher, Sina Martens, Nuriye Jendroßek, Ibtasamm Shah u. v. a. zu sehen. „Breitscheidplatz 19/12“ wurde in Wien und Berlin gedreht.
Deutschland im Sommer 2015: Der Islamische Staat (IS) rekrutiert für den Krieg in Syrien. In NRW lässt der LKA-Dezernatsleiter Friedrich (Bernd Hölscher) den radikalisierten Studenten Soylu (Doguhan Kabadayi) hochnehmen, um Handlungsfähigkeit zu demonstrieren. Der Staatsschützer Laudin (Albrecht Schuch) weiß jedoch, was wirklich fehlt: Er verpflichtet den Ex-Kriminellen Cem (Tamer Trasoglu) als Informanten. Auch die Sprachkenntnisse der jungen Beamtin Isra (Bayan Layla) braucht Laudin, um in die IS-Strukturen einzutauchen.
Berlin, 19. Dezember 2016: Ein Lastwagen rast in den Weihnachtsmarkt auf den Breitscheidplatz. Die Tat, die Trauer um die Opfer und die vielen offenen Fragen stehen für einen der schwersten Terroranschläge in der Geschichte der Bundesrepublik. Entlang wahrer Begebenheiten und genau recherchierter Ereignisse, erzählen Regisseur und Autor David Nawrath, Autor David Marian und das Autorenteam – mit teils fiktionalen Elementen und Figuren – von ignorierten Warnsignalen, behördlichen Zuständigkeitskonflikten und möglichen Versäumnissen.
Darsteller:
Albrecht Schuch (Frank Laudin)
Bayan Layla (Isra Al-Husseini)
Tamer Trasoglu (Murat Cem)
Wael Alkhatib (Anis Amri)
Jeanne Goursaud (Katja Seibert)
Bernd Hölscher (Jakob Friedrich)
Dirk Warme (André Zaworski)
Jakob Geßner (Matthias Lehnert)
Doguhan Kabadayi (Baran Soylu)
Damir Avdic (Abu Salman)
Ibtasamm Shah (Abu Wala'a)
Karam Jumaa (Yussuf Kutulay)
Thomas Dehler (Klaus Dieter Wolfram)
Özgür Karadeniz (Emin Simsek)
Ghaith Alsaid (Latif)
Amal Omran (Beria Al-Husseini)
Moussa Sullaiman (Aziz Al-Husseini)
Aissa El Mkllaki (Ahmed Abdullah Barakat)
Zeynep Alan (Jamila Barakat)
Sina Martens (Claudia Laudin)
Mayla Nawrath (Michelle)
Christian Holzmann (Jörg Hoppe)
Ahmed Soliman (Ibrahim)
Johnny Mhanna (Mahmoud)
Irem Gökcen (Soylus Frau)
Regie: David Nawrath
Kamera: Tim Kuhn
Buch:
David Marian
David Nawrath
Musikalische Leitung: Dascha Dauenhauer
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