Sterben Drama, Deutschland 2023
Familie Lunies ist schon lange keine Familie mehr. Erst als der Tod, der alte Bastard, auftaucht, begegnen sie sich wieder.
"Sterben" ist ein Film über die Intensität des Lebens angesichts der Unverschämtheit des Todes. Er ist zart und brutal, absurd lustig und todtraurig, furchtbar bitter und manchmal überraschend schön.
Lissy Lunies, Mitte 70, ist im Stillen froh darüber, dass ihr dementer Mann langsam dahinsiechend im Heim verschwindet. Doch ihre neue Freiheit währt nur kurz, denn Diabetes, Krebs, Nierenversagen und beginnende Blindheit geben ihr selbst nicht mehr viel Zeit.
Im Zentrum dieses Panoptikums der Todgeweihten aber steht ihr Sohn, der Dirigent Tom Lunies, Anfang 40. Mit seinem depressiven besten Freund Bernard arbeitet er an einer Komposition namens "Sterben", und der Name wird zum Programm. Gleichzeitig macht ihn seine Ex-Freundin Liv zum Ersatzvater ihres Kindes, das eigentlich auch sein eigenes hätte sein können.
Toms Schwester Ellen beginnt währenddessen eine wilde Liebesgeschichte mit dem verheirateten Zahnarzt Sebastian. Die beiden verbindet die Liebe zum Alkohol, denn nichts befreit mehr als ein trockener Martini. Ellen verweigert es, im System zu funktionieren, und wählt stattdessen die Lust und den Rausch. Aber alles im Leben hat seinen Preis.
Darsteller:
Lars Eidinger (Tom Lunies)
Corinna Harfouch (Lissy Lunies)
Lilith Stangenberg (Ellen Lunies)
Hans-Uwe Bauer (Gerd Lunies)
Ronald Zehrfeld (Sebastian Vogel)
Anna Bederke (Liv)
Robert Gwisdek (Bernhard)
Nico Holonics (Moritz)
Saskia Rosendahl (Ronja)
Catherine Stoyan (Susanne)
Buch: Matthias Glasner
Regie: Matthias Glasner
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