Robert Bernardis Ein vergessener Held

So, 30.08.  |  2:15-3:00  |  Phoenix
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Robert Bernardis spielte eine entscheidende Rolle bei der Planung des Hitler-Attentats in der Wolfsschanze und der Ausführung von Operation Walküre in Berlin. Gemeinsam mit dem Wiener Major und militärischen Widerstandskämpfer Carl Szokoll bereitete er die Aktion Walküre auch in Wien vor, wo der versuchte Staatsstreich zumindest für einige Stunden erfolgreich war. Nach dem gescheiterten Attentat wurde er am 8. August 1944 in Berlin Plötzensee hingerichtet.

Der geborene Tiroler Robert Bernardis war als Oberstleutnant des Generalstabs in Berlin der einzige österreichische Offizier, der beim Hitlerattentat am 20. Juli 1944 eine Schlüsselrolle spielte. Bernardis ist an der Konzeption der Aufstandspläne beteiligt, vor allem im Wehrkreis Wien, wo Carl Szokoll und Heinrich Kodre zu den wichtigsten Verbindungsoffizieren für die Aktion "Walküre" werden. Nach dem gescheiterten Attentat wird Bernardis am 8. August 1944 in Berlin Plötzensee hingerichtet.

Robert Bernardis spielte eine entscheidende Rolle bei der Planung des Attentats auf Adolf Hitler in der Wolfsschanze und war auch an dem anschließenden Umsturzversuch Operation Walküre beteiligt. Dennoch ist der militärische Widerstandskämpfer heute weitgehend in Vergessenheit geraten.

In die Dokumentation flossen bisher weitgehend unbekannte Akten, Fotos und Filmaufnahmen ein. Auch Erinnerungen von Bernardis Chauffeur und Familiendokumente fanden Verwendung. Die Recherchen führten das Filmteam unter anderem in die Ukraine und nach Berlin. Es habe sich ein neuer Blick auf die Biografie eines ungewöhnlichen Widerstandskämpfers ergeben, so Autor und Regisseur Martin Betz.

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