Tatort: Grenzfall Spielfilm Österreich 2015

Mi, 26.08.  |  22:00-23:30  |  SWR
Untertitel/VT Hörfilm/AD Zweikanalton  2015
Österreichs Ermittler: Adele Neuhauser schlüpft in die Rolle der ausgebrannten, alkoholgefährdeten und doch irgendwie menschlichen Bibi Fellner, die sich gemeinsam mit Harald Krassnitzer auf Spurensuche begibt. Moritz Eisner ist seit 17. Januar 1999 im Einsatz. Bild: ORF
Österreichs Ermittler: Adele Neuhauser schlüpft in die Rolle der ausgebrannten, alkoholgefährdeten und doch irgendwie menschlichen Bibi Fellner, die sich gemeinsam mit Harald Krassnitzer auf Spurensuche begibt. Moritz Eisner ist seit 17. Januar 1999 im Einsatz. Bild: ORF
1968: Ein junger Österreicher kehrt eines Nachts vom Fischen am Grenzfluss Thaya nicht mehr heim. Der Vorfall bleibt ungeklärt, denn die Behörden in der benachbarten CSSR verweigern jegliche Auskunft über das Verschwinden des Mannes. Als dessen Sohn, ein hartnäckiger Reporter, den mysteriösen Fall Jahrzehnte später aufklären will, wird er unversehens in einen Mord verwickelt.

Niederösterreich 1968: Ein junger Mann geht nachts zum Fischen an die Thaya, Grenzfluss zur damaligen Tschechoslowakei. Es fallen Schüsse, doch die Behörden des sozialistischen Nachbarlandes bestreiten einen Zwischenfall an der Grenze. Der Mann kehrt nicht nachhause. Jahrzehnte später rollt sein Sohn Max, ein Journalist, die Geschichte wieder auf. Da wird die Leiche eines 45-jährigen Tschechen namens Radok aus der Thaya gefischt. Zufall? Während Chefinspektor Moritz Eisner herausfindet, dass Radok ermordet wurde, nimmt seine Kollegin Bibi Fellner ein unfreiwilliges Bad im Fluss. Reporter Max zieht sie aus dem Wasser und weiht sie in die Recherchen über seinen verschollenen Vater ein: Im Prager Frühlings lockte der tschechoslowakische Geheimdienst Republikflüchtlinge mit einer fiktiven Grenze in die Falle. Der Plan funktionierte nur mit der Kooperation junger Österreicher:innen. Offenbar wollte Radok die einstigen Kollaborateur:innen zur Rechenschaft ziehen. Musste er deswegen sterben?

Darsteller:
Harald Krassnitzer (Moritz Eisner)
Adele Neuhauser (Bibi Fellner)
Hubert Kramar (Ernst Rauter)
Thomas Stipsits (Manfred Schimpf)
Harald Windisch (Max Ryba)
Charly Rabanser (Fritz Fassinger)
Karoline Zeisler (Maria Strohmayer)
Lukas Resetarits (Josef Karger)
Isabel Karajan (Dani Karger)
Michael Fuith (Kurz)
Andrea Clausen (Archäologin)
Marcel Mohab (Assistent Schmiedt)
Darina Dujmic (Ester Tomas)
Gideon Singer (Direktor Husak)
Günter Franzmeier (Prof. Kreindl)
Regie: Rupert Henning
Drehbuch: Rupert Henning
Kamera: Josef Mittendorfer

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