Schwarze Milch Spielfilm Mongolei/Deutschland 2018

Do, 16.07.  |  1:00-2:25  |  BR
Untertitel/VT Zweikanalton  2018
Nach Jahren der Trennung treffen sich zwei Schwestern wieder. Die eine kommt aus Westeuropa, die andere aus der Wüste Gobi. Diese Kollision stellt ihre Welten auf den Kopf. Es beginnt ein Kampf um Liebe und Anerkennung.
Uisenma Borchu gelingt es, ein authentisches, fast dokumentarisches Bild des Lebens von Nomaden in der Wüste zu zeichnen und zugleich einen visuell und erzählerisch außergewöhnlichen Spielfilm mit eigenständiger Handschrift zu schaffen, ein Werk der Kunst – oft atemlos, immer atemberaubend, radikal und sinnlich.

In der mongolischen Wüste Gobi verbringen zwei Schwestern die ersten Jahre ihrer Kindheit gemeinsam, dann werden sie getrennt. Die eine wächst in Deutschland auf, während die andere in der Mongolei bleibt und dort das traditionelle Leben der Nomaden lebt. Doch auch noch Jahre später sehnen sich die beiden Schwestern nach einander. Es kommt zu einem emotionalen Wiedersehen in der Wüste. Zwei Welten treffen aufeinander, die unterschiedlicher nicht sein könnten, zwei Menschen, die einander brauchen, aber nicht wissen, wie sie miteinander umgehen sollen. Eine Suche nach Anerkennung und Liebe, manifestiert als Kampf der Kulturen.

Darsteller:
Franz Rogowski (Franz)
Uisenma Borchu (Wessi)
Gunsmaa Tsogzol (Ossi)
Regie: Uisenma Borchu
Buch: Uisenma Borchu

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