TOPFILM! Roman Polanskis baut bei seinem Horrorklassiker mit Mia Farrow nicht vordergründige Effekte sondern setzt voll auf dramaturgische Spannung.
Trotz Kirchenverbot ein Kassenschlager!
Mia Farrow in Polanskys „Rosemaries Baby". Bild: Sender
Als Rosemary schwanger wird, nehmen die Castevets immer stärker Einfluss auf ihr Leben – sie empfehlen einen anderen Arzt, verändern ihre Medikation, mischen sich in die Familienplanung ein. Rosemary fühlt sich zunehmend unwohl, leidet unter Schmerzen und wiederkehrenden Albträumen. Zwischen körperlicher Erschöpfung und wachsendem Misstrauen beginnt sie zu zweifeln: Sind es die Komplikationen einer schwierigen Schwangerschaft, oder steckt hinter der Fürsorge der Nachbarn etwas weitaus Finstereres?
Polanski verzichtet bewusst auf Schockeffekte und setzt stattdessen auf Atmosphäre, Andeutung und die langsame Verunsicherung der Wahrnehmung. Die Wohnung der Woodhouses verwandelt sich allmählich von einem Zuhause in ein klaustrophobisches Gefängnis, in dem jedes Geräusch und jede Geste ein versteckter Hinweis sein könnte.
Darsteller:
Mia Farrow (Rosemary Woodhouse)
John Cassavetes (Guy Woodhouse)
Ruth Gordon (Minnie Castevet)
Sidney Blackmer (Roman Castevet)
Maurice Evans (Hutch)
Ralph Bellamy (Dr. Sapirstein)
Angela Dorian (Terry)
Patsy Kelly (Laura-Louise)
Elisha Cook jr. (Mr. Nicklas)
Regie: Roman Polanski
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