Im Vorfeld des bevorstehenden Jahrestags der Reichspogromnacht zeigt die ARD am 4. November 2026 den Film „Doitscha – Alles geht vorüber“. Er erzählt von der Lebenssituation deutscher Juden nach dem 7. Oktober 2023 und den Auswirkungen auf das persönliche Leben.
„Sie sind Jüdin? Das sieht man Ihnen überhaupt nicht an!“ Eine jüdische Mutter navigiert ihre interkulturelle Familie durch Pubertät, Antisemitismus und Schuldkomplex im Köln von heute. Dies stellt ihre liberalen Werte immer wieder auf harte Proben.
Doitscha – Alles geht vorüber: Adriana Alkalaj (Oriana Schrage) erzählt Tante Jele (Inge Maux) von ihrer angespannten Familiensituation. Bild: Sender / WDR / Storytelle / Andreas Dobslaff
Nach einem spektakulären Talkshow-Auftritt von Mutter Adriana (Oriana Schrage) zum Thema Juden in Deutschland erhält diese die Anfrage, zum Holocaust-Gedenktag die Rede zu halten. Während sie mit der Aufgabe hadert, verliert sie die Situation in der eigenen Familie zunehmend aus dem Auge. Der ältere Sohn David (Yahli Yogev), mitten in der Pubertät, und der nicht-jüdische Vater Georg (Mark Waschke) verhaken sich zunehmend in vordergründig religiösen Auseinandersetzungen – ein klassischer Pubertätskonflikt. Der jüngere Sohn Sammy (Adam Lukas) dagegen hat tatsächlich unter antisemitischen Anfeindungen in der Schule zu leiden, was er lange verbirgt. Mehr und mehr gerät das Familiengefüge aus dem Gleichgewicht.
Darsteller:
Oriana Schrage (Adriana Alkalaj)
Mark Waschke (Georg Meyer)
Yahli Yogev (David Meyer)
Adam Lukas (Sammy Meyer)
Samuel Finzi (Aron Schuster)
Inge Maux (Tante Jele)
Lucia Kotikova (Romy Gross)
Alice Gruia (Anna Fendlin)
Antje Lewald (Beate Diesburger)
Aaron Altaras (Maximilian Schneider)
Bettina Böttinger (Journalistin)
Regie: Ester Amrami
Kamera: Omri Aloni
Buch:
Momme Peters
Ester Amrami
Musikalische Leitung:
Can Erdogan-Sus
Beat Solèr
in Outlook/iCal importieren