Wenn der Vater mit dem Sohne Spielfilm Deutschland 1955
Sa, 14.11. | 16:25-18:00 | MDR
1955
Teddy Lemke (Heinz Rühmann) wohnt als Untermieter bei Fräulein Biermann (Fita Benkhoff). Sie hat ein Auge auf ihn geworfen, aber das interessiert Teddy wenig. Umso mehr ist ihm der sechsjährige Ulli (Oliver Grimm) ans Herz gewachsen, den Fräulein Biermann in Pflege nahm, als dessen Mutter Gerti (Waltraut Haas) nach Amerika ging.
Der Junge hält Teddy Lemke für seinen Vater, und tatsächlich könnte er sich keinen besseren Papi wünschen. Nur an Ullis Geburtstag wird Herr Lemke etwas ärgerlich, als er den Kleinen in einem Kinderclown-Kostüm antrifft, das dieser auf dem Boden gefunden hat. Später erfährt Ulli, was es damit auf sich hat: Teddy Lemke hatte selbst einmal einen kleinen Sohn, mit dem er gemeinsam in einer erfolgreichen Musikclown-Nummer im Varieté auftrat. Als der Junge starb, gab Lemke den Artistenberuf auf und eröffnete den Zauberladen, mit dem er jetzt sein Geld verdient. Ulli ermutigt Lemke, sich gemeinsam mit ihm wieder als Musikclown zu versuchen. Der Junge hat offensichtlich Talent, ein neues Engagement winkt.
Ausgerechnet in dieser Situation erfährt Herr Lemke, dass Ullis Mutter ihren Sohn nach Amerika holen will, wo sie inzwischen geheiratet hat. Eine Welt stürzt für den Clown zusammen. Er sagt Ulli kein Wort, rafft seine kleine Barschaft zusammen und flieht mit dem Jungen Hals über Kopf in seinem alten Artistenwagen in die Schweiz. Dass er gerade dort Ullis Mutter und ihrem Mann (Robert Freytag) begegnen soll, ahnt Lemke nicht.
Darsteller:
Heinz Rühmann (Teddy Lemke)
Oliver Grimm (Ulli)
Waltraut Haas (Gerti)
Robert Freitag (Roy Bentley)
Sybil Werden (Jane Bentley)
Pero Alexander (Donald Crossman)
Carl-Heinz Schroth (Peepe)
Fita Benkhoff (Fräulein Biermann)
Herbert Kuiper (Agent Miller)
Hans Schwarz jr. (Samson)
Rudolf Schündler (Herr im Laden)
Arnim Dahl (Kunstspringer)
Regie: Hans Quest
Kamera: Kurt Schulz
Buch:
Gustav Kampendonk
Eckart Hachfeld
Musikalische Leitung: Heino Gaze
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