re:publica Vienna: „GESPIELT, NICHT GESEHEN" WIE GAMING ZUR GRÖSSTEN MEDIENLANDSCHAFT EINER GANZEN GENERATION WURDE UND WAS DAS FÜR ÖFFENTLICHKEIT, BILDUNG UND IDENTITÄT BEDEUTET - ENGIN ESER
Sa, 07.11. | 18:00-18:30 | OKTO
Länge: 30 Min.
Doch öffentliche Wahrnehmung und politische Debatte hinken jahrelang hinterher: In Parlamenten diskutiert man über "Killerspiele". In Leitmedien behandelt man Gaming als Nerd-Kultur. Dabei hat sich die Realität längst verschoben.
Fortnite-Konzerte mit Millionenpublikum. Politische Kampagnen in Animal Crossing. Klimaproteste in Minecraft. Trauerräume in Roblox. Gaming-Plattformen sind heute das, was früher der öffentliche Platz war, der Ort, an dem eine Generation ihre Identität, Werte und Weltbilder verhandelt.
Dieser Vortrag zeigt anhand konkreter Daten und Beispiele: Warum klassische Medienlogiken in Gaming-Ökosystemen versagen und was das für Demokratie, Öffentlichkeit und gesellschaftliche Teilhabe bedeutet.
in Outlook/iCal importieren