Alte Musik – neu interpretiert Zum 350. Todestag von Christopher Gibbons
Mi, 07.10. | 19:30-21:00 | Ö1
Amor und der Tod übernachten im selben Wirtshaus – ein Betrunkener vertauscht ihre Pfeile. Aus dieser skurrilen Fabel machte Christopher Gibbons 1653 gemeinsam mit Matthew Locke eine der eigenwilligsten Bühnenmusiken des englischen 17. Jahrhunderts: die Masque „Cupid and Death“. Allein, wer Gibbons heute nennt, meint meist den Vater Orlando. Der Sohn Christopher – Organist Karls II. und Lehrer Henry Purcells – verschwand jahrhundertelang aus dem Repertoire. Zum 350. Todestag von Christopher Gibbons am 20. Oktober hören wir seine Fantasien, Anthems sowie Orgelwerke – und natürlich Ausschnitte aus seinem berühmtesten Werk „Cupido und der Tod“.
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