Dimensionen Parasomnien
Mi, 09.09. | 19:05-19:30 | Ö1
Ein LKW-Fahrer, der nachts mit seinem tonnenschweren Fahrzeug über die Autobahn brettert und sich danach an nichts erinnern kann; ebenso wie der Mann, der im Schlaf sexuell übergriffig wird oder die Frau, die im Bett unbewusst wilde Tanzbewegungen macht: All das sind Beispiele für so genannte Parasomnien, für ungewöhnliche und unerwünschte Verhaltensweisen oder Erlebnisse, die während des Schlafs auftreten können – häufiger bei Kindern bis zur Pubertät, aber auch bei einem geringen Prozentsatz von Erwachsenen. Das bekannteste, wenn auch bei weitem nicht einzige Beispiel für diese Art von Störung ist das Schlafwandeln. Weniger bekannt sind etwa der „Nachtschreck“ oder die Schlaflähmung. Meist sind Parasomnien relativ harmlos und nahezu jede oder jeder ist früher oder später im Leben von einer solchen Störung – zumindest vorübergehend – betroffen: In manchen Fällen können diese Phänomene aber zu belastenden Ein- oder Durchschlafstörungen führen; und bisweilen können diese auch Symptome von Krankheiten sein. (Wh. v. 17. 03. 2026)
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