Last Man Standing – Gangster, Rap und der Mord an Tupac Shakur Dokumentarfilm von Nick Broomfield, Großbritannien 2020
Tupac Amaru Shakur wird 1996 in seinem Auto an einer Straßenkreuzung in Las Vegas erschossen. Obwohl er nur 25 Jahre alt wurde, gilt er vielen bis heute als größter Rapper aller Zeiten.
Der erschütternde Mordfall wird nie aufgeklärt. Doch fast 30 Jahre später wird aufgrund neuer Ermittlungsergebnisse einem mutmaßlichen Mittäter der Prozess gemacht. In der True-Crime-Doku ergründet Filmemacher Nick Broomfield die tragische Geschichte.
Er zeichnet nach, wie Tupacs toxische Freundschaft zum zwielichtigen Plattenboss Suge Knight eine Abwärtsspirale in Gang setzt.
Die Dokumentation führt außerdem vor Augen, wie im Los Angeles der 1990er-Jahre Straßengangs die Musikwelt dominieren. Bis dato nie gehörte Zeugenaussagen decken Verbindungen in oberste Polizeikreise auf. Jenes Geflecht aus Gang-Rivalität, organisierter Kriminalität und Korruption fordert schließlich das Leben der widersprüchlichen Rap-Legende.
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