Lebensgeschichten - Gespräche mit Fred Turnheim im Republikanischen Club: Liesl SPIRA-NITSCH

Mi, 08.07.  |  14:00-14:57  |  OKTO
Länge: 57 Min.
Liesl SPIRA-NITSCH wurde 1944 in Glasgow (Schottland) als Tochter jüdischer Flüchtlinge aus Österreich geboren. Ihr Vater Leopold Spira war 1934 Schutzbundkämpfer, im austrofaschistischen Ständestaat knapp ein Jahr in Wien als politischer Häftling inhaftiert. Nach dem Einmarsch Hitlers schloss er sich den internationalen Brigaden in Spanien an. Das Lager Gurs (Südfrankreich) konnte er noch mit dem letzten Transport nach Großbritannien verlassen. Die Mutter Eva (geb. Zerner) kam mit einem Kindertransport nach London. Ende 1946 kehrte die Familie nach Wien zurück. Liesl Spira-Nitsch absolvierte die Volksschule und das Gymnasium in Wien und arbeitete im sozialen Bereich. Seit 2024 engagiert sie sich im Zeitzeuginnen- und Zeitzeugenprogramm www.erinnern.at. Mit ihr sprach Fred TURNHEIM. Eine Aufzeichnung aus dem Republikanischen Club in Wien vom 21. April 2026.

In dieser Gesprächsreihe trifft der österreichische Journalist und Moderator Fred Turnheim im traditionsreichen Republikanischen Club in Wien auf ausgewählte Persönlichkeiten aus Kultur, Politik, Wissenschaft und Gesellschaft im Republikanischen Klub. In ausführlichen, persönlichen Interviews stehen nicht aktuelle Schlagzeilen, sondern die individuellen Lebenswege der Gäste im Mittelpunkt.
Die Sendung zeichnet sich durch eine ruhige, respektvolle Gesprächsführung aus, die Raum für biografische Wendepunkte, prägende Erfahrungen, Erfolge, Krisen und persönliche Überzeugungen lässt. Ziel ist es, hinter die öffentliche Rolle der Protagonistinnen und Protagonisten zu blicken und deren Lebensgeschichte in ihrer ganzen Tiefe nachvollziehbar zu machen.

In dieser Gesprächsreihe trifft der österreichische Journalist und Moderator Fred Turnheim im traditionsreichen Republikanischen Club in Wien auf ausgewählte Persönlichkeiten aus Kultur, Politik, Wissenschaft und Gesellschaft im Republikanischen Klub. In ausführlichen, persönlichen Interviews stehen nicht aktuelle Schlagzeilen, sondern die individuellen Lebenswege der Gäste im Mittelpunkt.
Die Sendung zeichnet sich durch eine ruhige, respektvolle Gesprächsführung aus, die Raum für biografische Wendepunkte, prägende Erfahrungen, Erfolge, Krisen und persönliche Überzeugungen lässt. Ziel ist es, hinter die öffentliche Rolle der Protagonistinnen und Protagonisten zu blicken und deren Lebensgeschichte in ihrer ganzen Tiefe nachvollziehbar zu machen.

in Outlook/iCal importieren

Mediathek für OKTO:

OKTOthek

Senderinfos zu OKTO:

OKTO – Kontakt & Infos