Neuer Wind im Alten Land
SONNTAGS-PREMIEREN: Zwei neue Folgen der "Herzkino"-Reihe "Neuer Wind im Alten Land" mit Felicitas Woll. Am 27. 4. & 4. 5.
Lokalreporterin Beke Rieper geht wieder auf Recherchejagd. Knapp ein Jahr nach der erfolgreichen Premiere der "Herzkino"-Reihe "Neuer Wind im Alten Land" (fast sechs Millionen Zuschauer) ist Felicitas Woll (neben Hildegard Schroedter, Volker Meyer-Dabisch und Steve Windolf) in zwei weiteren 90-Minütern zu sehen:
![Neuer Wind im alten Land: Beke Rieper (Felicitas Woll). Bild: Sender / ZDF und Conny Klein, [M] Dirk Lehner / Vielfein.](/mediafiles/83/tv_Neuer-Wind_700x0.jpg)
Neuer Wind im Alten Land – die bisherigen Folgen
Eine Starjournalistin, die für die größten Medienhäuser der Welt gearbeitet hat. Nachdem ihr falsche Quellen für einen Skandal-Artikel zum Verhängnis wurden, ist ihr Name in der Branche kaputt. Sie findet bei dem Lokalblatt ihres Heimatortes Unterschlupf – und privat bei ihren Eltern. Für ihren ersten Zeitungsartikel eckt die engagierte Reporterin im Dorf an, sogar bei ihrer eigenen Schwester. Doch die Wege führen sie auch zu einem Obstbauern, der früher einmal eine wichtige Rolle in ihrem Gefühlsleben spielte.
Felicitas Woll spielt die Hauptrolle in dem neuen Herzkino-Format um eine Star-Journalistin … Nach einem unwahren Skandal-Artikel findet Beke Unterschlupf beim Lokalblatt ihres Heimatortes findet – und privat bei ihren Eltern auf einem Obsthof im Alten Land.
Rückblick Folge 1 "Beke wirbelt auf" (21. April 2024)
Beke Rieper war Starjournalistin. Für die renommiertesten Blätter der westlichen Welt hat sie geschrieben: "The Guardian", "New York Times" ... Dann aber der Karriereknick. Sie verließ sich auf die falschen Quellen, und der Artikel wurde zum Desaster. Für die Zeitung und für sie. Beke ist verbrannt. Keiner will die einst gefragte Reporterin mehr haben. Das heißt, doch. Einer. Ausgerechnet das Käseblatt in ihrem Heimatdorf im Alten Land würde sie einstellen. Beke nimmt den Job an. Vorübergehend, bis sie weiß, wie sie ihr Leben jetzt neu sortieren will. Und dafür zieht sie auch wieder zu Hause bei ihren Eltern ein. Und sie trifft ihre alte Jugendliebe Paul wieder, der ausgerechnet mit ihrer besten Freundin Elif verheiratet war.
Die erste Geschichte, die Beke für die "Altländer Zeitung" schreiben soll, ist ein Blechschaden auf der A26, der kürzesten Autobahn Deutschlands. Eine Frau hat die Leitplanke gerammt. Der schlechte Belag der Straße war die Ursache. Die Autobahn ist skandalumwittert. Mehrere Klagen hatten ihre Vollendung einige Jahre zuvor verhindert. Der Kläger: ein knurriger alter Mann, Henning Beckmann, dessen Haus den Weiterbau der Straße wie eine Festung blockiert.
Bekes Schwester Heide hat als Bürgermeisterin intensives Interesse an der Fertigstellung der Trasse. Wirtschaftlich wäre sie für die Gemeinde ein Segen. Und zufällig ist ihr Mann Bauunternehmer, der am Weiterbau der A26 erheblich verdienen würde. Entsprechend vehement versucht Heide, ihre Schwester gegen Henning einzunehmen.
Aber Bekes journalistischer Spürsinn ist geweckt. Sie wittert eine andere Wahrheit hinter dem grimmigen Gesicht von Henning Beckmann als die, die die öffentliche Meinung von ihm zeichnen möchte. Geduldig erarbeitet sie sich Hennings Vertrauen und erfährt, dass ein Unfall ihm Frau und Sohn genommen hat.
Rückblick Folge 2 "Gestrandet" (28. April 2024)
Beke muss über die neue Funkanlage auf einem Frachter berichten – ein Lieblingsthema ihres Chefredakteurs. Dort jedoch begegnet ihr Mia, eine junge Frau, die ihr Gedächtnis verloren hat. Sie hat sich als blinde Passagierin auf dem Schiff versteckt. Der Kapitän übergibt sie pflichtgemäß der Polizei, die sie angesichts ihrer angeschlagenen psychischen Verfassung in eine Klinik einweisen lässt. Beke geht die Frau nicht aus dem Sinn. Sie will mehr über ihr Schicksal wissen.
Als Mia aus der Klinik flüchtet, gabelt Beke sie auf und nimmt sie mit in ihr Heimatdorf. Polizist Kalle wittert nichts Gutes. Die Reporterin verheimlicht gekonnt vor allen, wen sie da im Schlepptau hat, und versucht fieberhaft, Mias wahre Geschichte zu ergründen. Die reagiert auf Musik. Ihre Albträume verraten, dass sie irgendwas zerschlagen hat. Welche Schuld lastet möglicherweise noch auf ihren Schultern?
Belastet wird diese heimliche Recherche von Bekes zusätzlichen Verpflichtungen: Sie muss ihre Eltern im Hofladen vertreten, weil diese zu einer Landwirtschaftsmesse fahren. Zudem hat sie noch zahlreiche Aufträge für die "Altländer Zeitung" zu schreiben, zum Beispiel zum Thema Vandalismus. Irgendjemand torpediert die Lesung des Stadtschreibers und zerfetzt alle Plakate. Sehr zum Ärger von Bekes Schwester Heide, die sich als Bürgermeisterin redlich darum bemüht, dass diese Ereignisse in der Gemeinde und darüber hinaus publik werden.
Außerdem steht plötzlich Bekes Tochter Camilla vor der Tür. Nach und nach rückt sie mit ihrer Befürchtung heraus, schwanger zu sein. Und dann ist da noch Paul, Bekes frühere Liebe, dessen Charme sie sich nicht entziehen kann.
Erntezeit ist Pflückerzeit – Edelfeder Beke Rieper stürzt sich mittenrein in eine Reportage. Dabei weckt ein Pflücker aus Rumänien durch sein merkwürdiges Verhalten Bekes Neugier.
Bogdan Popescu zieht das Misstrauen aller auf sich, selbst das von Paul. Ist der Argwohn gerechtfertigt? Auch Beke kommt irgendwann ins Schwanken. Dass sie und Paul sich nun täglich begegnen, genießen beide sichtlich. Vielleicht ist da Raum für mehr.
Die Apfelernte steht vor der Tür, und das Alte Land ist, wie jedes Jahr zu dieser Zeit, voll von Wanderarbeitern aus Polen und Rumänien. Aber wer sind diese Menschen, ohne die kein Altländer Bauer seine Ernte einbringen könnte? Beke ist fasziniert von dieser Frage – ihr Chef Norbert weniger. Er braucht ein schlichtes Apfelporträt für seine Altländer Zeitung, dieses Mal über den Elstar.
Beke hofft auf neue Impulse für ihr Apfelporträt, indem sie bei Paul Harms in der Ernte mithilft. So ganz uneigennützig ist dieser Einsatz nicht. Beke ist überaus gern in Pauls Nähe. Als weniger Pflücker als erwartet auf seinem Hof auftauchen, stellt Paul auf die Schnelle Bogdan Popescu ein, einen mysteriösen Rumänen, den er am berüchtigten "Pflückerparkplatz" in der Innenstadt von Jork findet. Seine beiden Stammpflücker aus Polen sind wenig begeistert. Die drei scheinen sich zu hassen, obwohl keiner der Arbeiter sagen will, warum.
Beke wird neugierig und stößt bei ihrer Recherche auf widersprüchliche Informationen zu Bogdan. Jedoch will sie sich von Vorurteilen und potenziellen Fake News nicht beeinflussen lassen. Im Gegenteil: Beim gemeinsamen Arbeiten hören Paul und Beke von Bogdan von der Not seiner Familie. Es entsteht sogar so etwas wie eine zarte Freundschaft zwischen Paul, Beke und Bogdan. Die endet aber jäh, als Bogdan eines Morgens zusammen mit Pauls Auto spurlos verschwunden ist – gerade jetzt, wo ein Wetterumschwung die Ernte zu vernichten droht.
Gleichzeitig ringt Bekes Schwester Heide um ihr Amt als Bürgermeisterin. Überraschend ist ein eloquenter Gegenkandidat aufgetaucht. Elmar Bröhan verspricht den Jorkern Grünflächen statt Beton. Heides Beleibtheitsstern sinkt gewaltig. Verzweifelt versucht sie, ihren sprühenden Gegner mit nüchternen Argumenten zu besiegen.
Eine zweite Folge "Neuer Wind im Alten Land" wird am Sonntag, 4. Mai 2025, um 20.15 Uhr ausgestrahlt.
Darsteller:
Felicitas Woll (Beke Rieper)
Steve Windolf (Paul Harms)
Anne Roemeth (Heide Schulze)
Hildegard Schroedter (Renate Rieper)
Volker Meyer-Dabisch (Gerd Rieper)
Konstantin Lindhorst (Bogdan Popescu)
Michael Rothmann (Elmar Bröhan)
Halima Ilter (Elif Baskan)
Christoph Glaubacker (Norbert Heuer)
Sascha Nathan (Ralf Albers)
Andrea Guo (Lily Schmidtbauer)
Roland Wolf (Kalle Lefers)
Klaudiusz Kaufmann (Marek Rogowski)
Mateusz Grabowski (Kasimir Podolski)
Michel Dierks (Holger Piepenbrink)
Georg Bütow (Jürgen Schulze)
Elga Schütz (Edeltraut Fock)
Sebastian Kaufmane (Felix Zahnfeil)
Elsa Krieger (Laila Harms)
Matthi Faust (Mircea Secareanu)
Kamera: Andreas Tams
Schnitt: Diana Matous
Buch: Kirsten Peters
Regie: Dirk Pientka
Musik: Ali N. Askin
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