Im Mai immer montags: Filme aus Großbritannien im NDR

Ab 3. Mai 2021 wird es montags  „very british“ im NDR Fernsehen: Filme aus Großbritannien mit Rosamund Pike, Claire Foy und Sally Hawkins!

Passend zu den royalen Feiern rund um den 95. Geburtstag der Queen im April wird es im Mai 2021 „very british“ im NDR Fernsehen. Immer montags um 23.15 Uhr stehen Filme aus Großbritannien auf dem Programm: von dem auf einer wahren Geschichte beruhenden Drama SO LANGE ICH ATME, über erfrischende Frauenpower in den Swinging Sixties („We want Sex“), zu einem skurrilen Familienfest („Ein Schotte macht noch keinen Sommer“) bis hin zu Nick Hornbys aktueller Beziehungskomödie „State of the union“. In den Hauptrollen brillieren u. a. drei starke Frauen: die Golden-Globe- und Emmy-Gewinnerinnen Rosamund Pike („I care a lot“, „Gone Girl“) und Claire Foy („The Crown“) sowie die Oscar nominierte Sally Hawkins („Shape of Water“).

Solange ich atme (Montag, 3. Mai 2021)

England in den 1950er Jahren: Als sich der junge Geschäftsmann Robin Cavendish (Andrew Garfield) und die schöne Diana (Claire Foy) begegnen, ist es für beide Liebe auf den ersten Blick. Nach der Hochzeit bricht das Traumpaar nach Afrika auf, wo sich Robin mit dem Poliovirus infiziert. Die Folgen sind erschütternd: Er ist vom Hals abwärts gelähmt und hat nach Ansicht des Arztes nur noch wenige Monate zu leben. Das Ehepaar kehrt nach England zurück. Robin wird rund um die Uhr von einer Maschine beatmet. Erst als Diana beschließt, ihn gegen alle ärztlichen Widerstände nach Hause zu holen, schöpft er neue Kraft. Dank eines neuartigen Atemgeräts, der Erfindung seines Freundes Teddy Hall, schöpft er neue Hoffnung und beginnt seine Mission: Er möchte nicht nur sein Leben verbessern, sondern auch das vieler anderer schwerbehinderter Menschen. Mit „Solange ich atme“ feiert Andy Serkis sein Regie Debut. Er gelangte mit seinen schauspielerischen Leistungen im Motion Capture Verfahren u. a. als Gollum in „Der Herr der Ringe“ und in „Der Hobbit“- Reihe zu Weltruhm.

Robin Cavendish (Andrew Garfield) verliebt sich in die schöne Diane (Claire Foy). Bild: Sender / ARD Degeto / Squareone Entertainment

We want Sex (Montag, 10. Mai 2021)

Swinging Sixties in London, aus dem Transistorradio tönt „Wooly Bully“, Mary Quants Minirock hat die Modewelt revolutioniert. Doch davon bekommen die Arbeiterinnen im Ford-Werk Dagenham nur wenig mit. Ihre Welt spielt sich zwischen Nähmaschinen, Sozialbau-Viertel und ein bisschen Feiern nach der Arbeit ab. Ein ganzer Stadtbezirk steht im Zeichen der Autoproduktion: 1968 arbeiten hier 55.000 Männer und 187 Frauen, die in mühevoller Arbeit Bezüge für Autositze zusammennähen. Mit diesem Film, einer gelungenen Mischung aus Drama und heiter-ironischer Sozialkomödie, knüpft Regisseur Nigel Cole an seine Erfolge „Grasgeflüster" und „Kalender Girls" an, vor allem dank der preisgekrönten Hauptdarstellerin Sally Hawkins. Der historische Arbeitskampf der Näherinnen führte 1970 zum Equal Pay Act, nach dem Arbeiterinnen nicht schlechter bezahlt werden dürfen als ihre männlichen Kollegen.

Ein Schotte macht noch keinen Sommer (Montag, 17. Mai 2021)

​Der 75. Geburtstag von Gordie McLeod sollte eigentlich ein freudiger Anlass für ein großes Familientreffen werden. Auf dem herrschaftlichen Landsitz in den schottischen Highlands, wo Gordie bei seinem älteren Sohn, dem Millionär Gavin, und dessen Gattin Margaret lebt, sind mehr als 200 Gäste geladen. Während die Vorbereitungen auf Hochtouren laufen, ist dem eigensinnigen Jubilar, der ohnehin lieber seine Ruhe hat, so gar nicht nach Feiern zumute: Er leidet unter einer unheilbaren Krebserkrankung. „Ein Schotte macht noch keinen Sommer“ ist das erste gemeinsame Kinoprojekt der Comedy-Spezialisten Andy Hamilton und Guy Jenkin, bekannt durch die populäre BBC-Sitcom „Outnumbered“. Um der schrägen Tragikomödie einen zusätzlichen Drive zu geben, ließen sie die SchauspielerInnen auf Basis des Drehbuches improvisieren. Die Stars David Tennant, Rosamund Pike und Billy Connolly nutzten dies ebenso begeistert wie die frech agierenden Kinderdarsteller.

State of the union (Montag, 24. Mai 2021)

Die britische Beziehungskomödie von Kultautor Nick Hornby – ursprünglich als Mini-Serie konzipiert – in Langfassung: Das Ehepaar Tom und Louise trifft sich einmal die Woche tagsüber auf einen Drink im Pub: Er bestellt Bier, sie Weißwein – und anschließend geht es zur Eheberatung. Nachdem Louise fremdgegangen ist, steht die Beziehung auf der Kippe. Um die Beziehung zu retten, will Louise aufarbeiten, was seit langem schiefläuft – angefangen mit der Flaute im Bett, der Ursache für ihre Untreue. Unter der Regie von Stephen Frears glänzt das Duo Rosamund Pike und Chris O'Dowd mit Charme und Dialogwitz.