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Die preisgekrönte Glaubens-WG geht in die zweite Runde: Sechs junge Menschen, sechs Weltanschauungen, eine WG. Was eint sie diesmal, was trennt sie?
Große Lebensfragen, unterschiedliche Glaubenswelten und überraschende Begegnungen: In sechs Folgen diskutieren die Bewohnerinnen und Bewohner über Tod, Trennung, Krieg und Klimakrise. Prominente Gäste sorgen für neue Impulse.
Was aussieht wie ein Kaffeeklatsch in Großmutters Garten, entpuppt sich schnell als ein ernstes Treffen: Auf der Torte prangt in Glasur ein Satz, der nur schwer verdaulich ist: "Wir sind das Volk. Ihr nicht." Es geht um Zugehörigkeit, Ausgrenzung und die Frage, wie viel Wahrheit im Klagelied über den "bösen Osten" steckt. In der Runde erzählen die Sechs von ihren eigenen Erfahrungen – davon, wie sichtbar oder unsichtbar ihr Glaube im Alltag ist und was das mit ihnen macht.
Dann bekommt die WG erneut Besuch: Robert Zillmann, Bürgermeister der Stadt Colditz, lädt zu einer Planwagenfahrt durch seine Heimat ein. Unterwegs spricht er offen über die Spannungsfelder der Region und möchte mit dem Narrativ des problematischen Ostens aufräumen. Ein Zwischenstopp führt die Gruppe in eine evangelische Kirche, wo sie mit der Pfarrerin über Glauben und Religion in Ostdeutschland ins Gespräch kommt.
Die Fahrt endet am Heimatturm, wo die Colditzer das 125-jährige Jubiläum feiern. Dort überreicht Bürgermeister Robert Zillmann der WG eine Kiste mit Losen, die die Sechs in Zufallsbegegnungen mit den Menschen am Heimatturm schicken. In diesen Begegnungen werden mal ernste Fragen, mal augenzwinkernde Aufgaben gestellt. Müde, aber glücklich kehrt die Gruppe zurück auf den Hof – mit der Erkenntnis: "Wild Wild Ost" hat viel zu bieten. Die WG-Zeit neigt sich dem Ende zu, für die Mitbewohnerinnen und Mitbewohner geht auf dem Hof in Sachsen nur noch einmal die Sonne auf. Doch wird sie, symbolisch gesehen, auch scheinen?
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