Rockpalast Festival
Der Hamburger Singer-Songwriter Marlo Grosshardt setzt sich in seinen Songs schonungslos mit dem Zeitgeschehen auseinander: Überkonsum, Rollenbilder, der internationale Rechtsruck.
All diese Themen verpackt er in einen Sound, der sich zwischen Indie-Pop, Rock und klassischen Liedermacher-Einflüssen bewegt. 2001 geboren, wuchs Grosshardt in einem Dorf bei Hamburg auf. Mit 13 stand er im Musical "Das Wunder von Bern" auf der Bühne.
Das Gitarrespielen brachte er sich selbst bei und lernte später an der Hochschule für Musik und Theater in Hamburg seine jetzigen Bandmitglieder kennen.
Bekannt wurde Grosshardt vor allem durch seine gesellschaftskritischen, politischen Texte und seine markante, raue Popstimme. Sein Debütalbum "Ein letztes Liebeslied" kam 2023 bei Kritik und Publikum gut an. "Mut" (2024) präsentierte er bereits auf großen Festivals wie dem "Reeperbahn Festival" oder "Deichbrand". Große Aufmerksamkeit erlangte er kurz vor der Bundestagswahl 2025 mit dem Song "Oma", der millionenfach in den sozialen Netzwerken geteilt wurde und als klares musikalisches Zeichen gegen Rechtsextremismus fungierte.
"Bildet Banden" von 2026 ist sein bisher größtes und wütendstes Werk, das zu kollektivem Handeln und gesellschaftlichem Zusammenhalt aufruft. Bei aller Gesellschaftskritik und klarer Haltung laden Marlo Grosshardts Songs genauso wie zum Nachdenken auch zum Tanzen und Träumen ein.
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