Das Wunder von Trani
Fr, 04.09. | 6:40-7:10 | HR
Die Bewohner der noch schlafenden Kleinstadt sind in heller Aufruhr. Immer mehr Gefangene werden von schwer bewaffneten deutschen Soldaten in die Mitte des Marktplatz getrieben. Quälende Stunden vergehen. Am Nachmittag gibt der Offizier plötzlich die Anordnung zum Aufbruch. Die Soldaten packen ihre Maschinengewehrgeschütze zusammen, besteigen die Lastwagen und fahren davon. Ohne die Gefangenen.
Man glaubt an ein Wunder und daran, dass der deutschen Offizier sich nun wohl für seine Befehlsverweigerung verantworten müsse. Wenige Tage später ziehen alliierte Truppen in der Stadt ein. Ohne weiteres Blutvergießen. Der Name und das wahre Schicksal des Deutschen Offiziers bleiben lange unbekannt.
Mehr als sechzig Jahre später reist Heino Niehaus noch einmal nach Trani. Er ist der letzte noch lebende Soldat der deutschen Einheit, die damals zur Erschießung der Geiseln in Trani eingerückt war. Durch ihn kann die Geschichte des Wunders von Trani zu Ende erzählt werden.
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