James Dean - Generation Rebell

Di, 11.08.  |  2:45-3:45  |  ORF 2
Untertitel/VT  Dokumentation, 2025
Er ist das Symbol einer rebellischen lebenshungrigen Jugend, die die Elterngeneration satthat. In nur drei Filmen veränderte James Dean in seinem kurzen Leben das Image und die Codes einer ganzen Generation. Der empfindsame, verträumte und innerlich zerrissene junge Mann zeigte der Jugend in den 1950er Jahren, dass sie das Recht hat, sich aufzulehnen. Im Alter von nur 24 Jahren erlag er nach einem Autounfall seinen Verletzungen, vergangenen Februar wäre er 95 Jahre alt geworden.
Die Revolte von James Dean gegen das damals gängige Männerbild geht auf eine Kindheit fernab der Filmstudios zurück. Er wuchs im ländlichen Amerika auf, hatte eine künstlerische Ader und stand seiner Mutter sehr nah. Als sie knapp 30-jährig an Krebs verstarb, verließ ihn der Vater, der das Wesen seines Sohns noch nie verstanden hatte, und betraute seine Schwester damit, Jimmy aufzuziehen. Dieses Schicksal verarbeitete Dean in seinen Filmrollen: als unverstandener Sohn in "Jenseits von Eden" (1955), als Emblem einer verlorenen Jugend in "…denn sie wissen nicht, was sie tun" (1955), als alternder, durch Erdöl zu schnellem Reichtum gekommener Viehzüchter in "Giganten" (1956). Jede dieser Figuren trägt Deans eigene Blessuren in sich. Sein früher Unfalltod 1955 setzte seiner Karriere ein jähes Ende und machte den Mythos James Dean nur noch größer.

Regie: Cyrill Leuthy

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