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Sa, 13.06.  |  19:30-19:55  |  ARD-alpha
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* Bären streiften durch das rumänische Baile Tusnad und sorgten für Angst. Doch der Ort fand Lösungen.
* Ein deutsches Dorf zeigt, wie es energieautark wurde.
* In Äthiopien balancieren Banna zwischen Tradition und Moderne.

* Leben mit Bären: Wie eine Stadt in Rumänien sich schützt
Bären in Rumänien: In der Kurstadt Băile Tușnad lebten Mensch und Wildtier plötzlich gefährlich nah beieinander – bis die Gemeinde handelte. Elektrozäune, Kameras und bärensichere Müllcontainer sollen Begegnungen verhindern und Vertrauen zurückbringen. Noch vor wenigen Jahren streiften Dutzende Braunbären durch den Ort, angelockt von Abfällen und Obstbäumen. Angst, leere Hotels und Angriffe auf Nutztiere waren die Folge. Ein Team setzt seither auf Prävention statt Abschuss: Problemtiere werden überwacht, vergrämt oder umgesiedelt, Müll gesichert, Regeln verschärft. Heute gilt der Ort als Vorbild für Koexistenz – auch durch Aufklärung und Ecotourismus.

* Feldheim: Deutschlands energieautarkes Dorf
Ein kleines, beschauliches Dorf in Brandenburg zeigt, wie die Energiewende funktionieren kann: Feldheim versorgt sich nahezu selbst mit Windkraft, Biogas und Solarenergie – dank eigenem Strom- und Wärmenetz. Ergebnis: mehr Unabhängigkeit und dauerhaft stabile, günstige Preise.
Seit den 1990er-Jahren entstand das Modell in enger Abstimmung mit Bewohnern und Landwirtschaft. Schritt für Schritt baute die Gemeinde ihre Infrastruktur aus und löste sich von großen Versorgern. Besonders in der Energiekrise 2022 zahlte sich das aus. Feldheim gilt heute vielen als Vorbild – auch wenn sich seine Voraussetzungen nicht überall übertragen lassen.

* Äthiopien: Auf Stelzen durch die Savanne
Im Süden Äthiopiens leben die Banna im Einklang mit Natur und Viehzucht. Junge Männer laufen auf meterhohen Stelzen – zum Schutz und für Touristen. Zwischen alten Bräuchen und neuen Einflüssen suchen sie ihren Weg.

Ein junger Hirte in Äthiopien balanciert auf drei Meter hohen Stelzen durch die Landschaft – eine jahrhundertealte Tradition, die ihm beim Hüten seiner Tiere hilft und Schutz vor Schlangen bietet. Urmi gehört zum Volk der Banna, für die das Stelzenlaufen und kunstvolle Körperbemalung bis heute zum Alltag gehören.
Doch das Leben verändert sich: Touristen machen die Stelzenläufer zur Attraktion, bringen ein kleines Einkommen und neue Einflüsse. Handys und moderne Gegenstände halten Einzug in die abgelegenen Dörfer. Urmi bewegt sich zwischen Tradition und Moderne – und hofft, beides bewahren zu können.

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