Die Affäre Cum-Ex Achteilige deutsch-dänische Serie von Jan Schomburg
In Deutschland und Dänemark wird parallel an Gesetzen gearbeitet, die Cum-Ex-Geschäfte verhindern sollen. Doch in beiden Ländern gelingt es der Bankenlobby, die Gesetze zu beeinflussen.
Hausner und Lebert versuchen, die Hamburger Kargus Bank für ihren Cum-Ex-Fonds zu begeistern. Die Finanzkrise spielt den beiden in die Karten – die Märkte gieren nach Investments ohne Risiko. Hausner und Lebert gründen daraufhin eine eigene Firma.
In Kopenhagen haben Jensen (David Dencik) und Olga (Dia Jovanovic) ihr erstes Date. Hausner (Justus von Dohnányi) und Lebert (Nils Strunk) wollen die Hamburger Kargus Bank für eine 150-Millionen-Euro-Investition in ihren neuen Cum-Ex-Fonds gewinnen, während parallel sowohl in Deutschland als auch in Dänemark an einer strengeren Gesetzgebung gearbeitet wird. Brøgger (Karen-Lise Mynster) und Jensen entwickeln einen Gesetzentwurf, der ebenso unkompliziert wie effizient Cum-Ex-Betrügereien verhindern kann. Doch sowohl in Dänemark als auch in Deutschland gelingt es mithilfe der Bankenlobby, die Gesetze so zu entschärfen, dass die Cum-Ex-Geschäfte unvermindert weitergeführt werden können. Brøgger und Jensen sind bestürzt.
Die globale Finanzkrise 2008 wirkt kurz darauf wie ein Brandbeschleuniger – die verunsicherten Finanzmärkte gieren nach Investments ohne Risiko. Hausner und Lebert nutzen die Gunst der Stunde und gründen eine eigene Firma, deren Erfolg allerdings schnell Neider auf den Plan ruft.
Alle Folgen der achtteiligen deutsch-dänischen Serie sowie der begleitende Dokumentarfilm "Systemfehler: Der Cum-Ex Skandal" (Ausstrahlung am Dienstag, 15. April 2025, um 0.45 Uhr) sind ab Samstag, 22. März 2025, 10.00 Uhr, in der ZDFmediathek abrufbar.
Free-TV-Premiere
Darsteller:
Justus von Dohnányi (Bernd Hausner)
Nils Strunk (Sven Lebert)
Karen-Lise Mynster (Inger Brøgger)
David Dencik (Niels Jensen)
Dia Jovanovic (Olga Garovic)
Philippe Graber (Rene Kilchberger)
Cornelius Obonya (Albert)
Lars Brygmann (Per Juhl)
Bjarne Henriksen (Mikkel Sandvig)
Ulli Maier (Prof. Lietzenburg)
Leon Ullrich (Frank Mittendorf)
Kea Krassau (Anna Nowak)
Laurence Rupp (Alexander Schubert)
Thorsten Merten (Rolf Lebert)
Beatrice Bergner (Else Lebert)
Flemming Enevold (Claes Hesseldahl)
Paul Wolff-Plottegg (Schneider)
Franz Weichenberger (Volker Rasch)
Philipp Hochmair (Thomas Rosshaar)
Kamera:
Clemens Baumeister
Laust Trier Mørk
Schnitt:
Jacob Thuesen
Claus Wehlisch
Anna Nekarda
Regie: Kaspar Munk
Drehbuch: Astrid Øye
Musik: Markus Kienzl
in Outlook/iCal importieren