Das Waisenhaus für wilde Tiere Abenteuer Afrika

Mi, 12.02.  |  13:00-13:50  |  WDR
Untertitel/VT Stereo 
Schauplatz der 40-teilige Dokuserie ist die Tierrettungsstation "Harnas" am Rand der afrikanischen Kalahari-Wüste . Kameramann Harald Mittermüller und Assistent Roland Mittermüller beim Dreh - Landschaft mit doppeltem Regenbogen. Bild: Sender
Schauplatz der 40-teilige Dokuserie ist die Tierrettungsstation "Harnas" am Rand der afrikanischen Kalahari-Wüste . Kameramann Harald Mittermüller und Assistent Roland Mittermüller beim Dreh - Landschaft mit doppeltem Regenbogen. Bild: Sender
Vom Schlafplatz in der Nähe der Wüstenfarm Okutala Namib geht es 170 Kilometer durch die Wüste. Bitte Platz nehmen im Elefantenkino. Tatsächlich ziehen die Dickhäuter durch das trockene Flussbett und lassen sich von den Menschen überhaupt nicht stören! Eine Elefantenkuh hat ein Junges dabei. Wüstenelefanten sind zwar eigentlich friedlich, aber Mütter mit Kälbern können aggressiv werden, um das Kleine zu schützen. Ein unvergesslicher Ausflug für die Volontäre.

Auf Harnas steht heute ein Abschied an: Ein Python wird ausgewildert. Ranger Frikkie hat Humor - er nannte den Python "Diesel", weil Schlangen flüchten, sobald sie Benzin riechen. Aber Sven der Schlangenfreund und Volontär wird bestimmt alles tun, damit es "Diesel" gut geht. Diese Schlange ist noch nicht ausgewachsen, sie kann später fünf Meter lang werden. Per Auto und Transportkiste und begleitet von einem großen Abschiedskomitee wird der Felsenpython ausgewildert.

Erster Leopardengeburtstag. Einer der schönsten Momente war es für alle, als die Leopardenbabys ihre Namen bekamen. Die Volontäre tauften sie "Dolce" und "Gabbana" - da war wohl ein Modefan unter ihnen.

Vor ein paar Tagen hatte Tierarzt Dr. Kallie den verletzten Fuß einer Hyäne operiert. Immer wieder kommt es vor, dass Wildtiere wie eine Hyäne in Fallen geraten. Farmer stellen diese auf, weil sie Angst um ihr Vieh haben. Nun will er schauen, wie die Genesung vorangeht.

Vor allem in Kreisbauten leben Erdmännchen, auch auf Harnas. Bald soll eine neue Familie dazukommen, und die braucht ein eigenes Gehege. Die Bauarbeiten stehen kurz vor der Vollendung, die Tiere, die bereits hier leben, sind neugierig auf das, was da kommt

Eine Transportkiste, ein Auto, Frikkie und ein paar Volontäre - das kann auf Harnas nur bedeuten, dass ein Tier einen Ausflug in die Wildnis machen darf. Es ist ein kleiner Karakal, auch Wüstenluchs genannt. Seine Vergangenheit ähnelt der von vielen Harnas-Tieren: Tamara war ohne Eltern gefunden und auf der Farm abgegeben worden, wo sie beschützt groß werden durfte. Volontärin Chantal aus der Schweiz liebt Katzen und freut sich besonders auf den Spaziergang. Für den Karakal ist der Ausflug ein großer Schritt in Richtung Freiheit.

in Outlook/iCal importieren