Passagen Literatur ist der Rede wert

Mi, 28.10.  |  21:00-21:55  |  Ö1
Die Literarische Soiree: Unter der Leitung von Andreas Jungwirth debattiert eine prominente Runde über Neuerscheinungen von Paulus Hochgatterer, Ingo Schulze und Sarah Wipauer

Der literarische Herbst ist in vollem Gange: Im Literaturhaus Graz nimmt sich eine prominent besetzte Kritikrunde drei Neuerscheinungen der Saison vor – engagiert, pointiert und durchaus kontroversiell.Paulus Hochgatterer: „Mio und die Unsterblichkeit“ (Zsolnay). Der österreichische Schriftsteller und Kinderpsychiater, bekannt für seine atmosphärisch dichten Romane wie „Das Matratzenhaus“ und „Der Tag, an dem mein Großvater ein Held war“, legt ein neues Werk vor. Mit seinem feinen Gespür für menschliche Abgründe und psychologische Tiefenschärfe erzählt Hochgatterer von den großen Fragen des Lebens.Ingo Schulze: „Das Wasser im August“ (S. Fischer). Der vielfach ausgezeichnete deutsche Autor, gefeiert für Werke wie „Simple Storys“ und „Peter Holtz“, meldet sich mit einem neuen Roman zurück. Schulze, einer der wichtigsten Chronisten der deutschen Gegenwart, verwebt einmal mehr Zeitgeschichte und individuelle Schicksale zu einem vielstimmigen Erzählgewebe.Sarah Wipauer: „Fehlende Gespenster“ (Residenz). Die österreichische Autorin legt ein beeindruckendes Debüt vor. Mit ihrem Erstlingsroman betritt eine neue literarische Stimme die Bühne, die mit sprachlicher Präzision und erzählerischem Mut von Abwesenheiten und Leerstellen erzählt – ein vielversprechender Auftakt.Über Stärken und Schwächen dieser drei Bücher debattieren unter der Leitung von Andreas Jungwirth:- Stefanie Jaksch, Verlegerin und Autorin – Theodora Bauer, Schriftstellerin und Dramatikerin- Klaus Kastberger, Leiter des Literaturhauses Graz.Die Literarische Soiree. Ein Mitschnitt aus dem Literaturhaus Graz vom 21. Oktober 2026. Eintritt ist frei!

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