Du holde Kunst Animalisches und allzu Menschliches

So, 11.10.  |  8:15-9:00  |  Ö1
„Du bist der arme Kaliban der Welt“ – Gedichte über das Tier. Es liest Raphael von Bargen.

Die Unschuld der Kreatur zeigt sich bei Nikolaus Lenau im tröstenden Blick eines Rehs, bei Nelly Sachs als Eselin, die im Gegensatz zu ihrem Besitzer, den zornigen Engel sehen kann. Dem Leiden des Tiers als Konstante in seiner Beziehung zum Menschen widmen sich Friedrich Hebbel und Christine Lavant. Johann Wolfgang von Goethe führt im „Fliegentod“ eine sehr menschliche Eigenschaft vor Augen. Und Jean Paul bejubelt das ätherische Dasein der Schmetterlinge. Gedichte über das Tier, von den Genannten sowie von Peter Härtling, Peter Huchel und Joachim Ringelnatz.Dazu Musik von Leos Janacek, Georg Friedrich Händel, Johannes Brahms, Charles Gates Dawes, Isaac Albéniz, Fritz Kreisler, Maurice Ravel und Gabriel Fauré sowie ein katalanisches Volkslied in der Orchesterbearbeitung von Pablo Casals.

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