Blitzlichter, Filmbilder, Worte. Ilse Aichinger erzählt auf eigenwillige Art eine Autobiographie, die sich im Wesentlichen über Kinobesuche definiert. Bei Kriegsausbruch 1939 war Ilse Aichinger im Kino, bei Kriegsende übermittelte ihr eine Kinokassiererin eine Nachricht über deportierte Verwandte: Film und Verhängnis. Filme sind für sie mehr als nur Filme: So denkt sie anlässlich von Stan Laurel und Oliver Hardy über die Absurdität der Existenz nach - oder sie spürt der Bedeutung und Wichtigkeit dessen nach, was John Huston bei seiner Verfilmung von "Der Malteser Falke" weggelassen hat.
Von Ilse Aichinger
Mit Martina Gedeck, Ilse Aichinger und Philipp Moog
Regie: Ulrich Lampen
BR 2002
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