Vorgestellt Zelenkas Triosonaten und Orchesterwerke
Fr, 07.08. | 11:30-12:00 | Ö1
Jan Dismas Zelenka (1679-1745) stand zeitlebens im Dienst des sächsischen Hofes in Dresden. In der Dresdner Hofkapelle war der gebürtige Böhme vor allem als Kontrabassist tätig, komponierte jedoch auch. Seit einigen Jahrzehnten wird sein Werk wiederbelebt.Die beiden spanischen Oboisten Ramón Ortega Quero und Ángel Luis Sánchez Moreno initiierten ein Aufnahmeprojekt und nahmen gemeinsam mit drei Kollegen alle sechs Triosonaten ZWV 181 auf. Zelenka komponierte sie für zwei Oboen, Fagott und Basso continuo. Darin verbindet er auf anspruchsvolle Weise Elemente der italienischen und französischen Musik. Das Doppelalbum ist bei Genuin erschienen.Eine Neuauflage hingegen gibt es beim Label cpo: die Gesamteinspielung des Orchesterwerks von Zelenka auf historischen Instrumenten. Diese ebenfalls anspruchsvolle Musik hält unter anderem virtuose, lange als „unspielbar“ klassifizierte Passagen für zwei Naturhörner bereit. Das „Neu-Eröffnete Orchestre“ unter Jürgen Sonnentheil hat diese Herausforderungen Ende der 1990er Jahre angenommen. Die Aufnahmen, die in den Räumlichkeiten von Radio Bremen entstanden sind, umfassen eine Box mit drei CDs.
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