Vorgestellt Händels „Theodora“ und Vivaldis Fagottkonzerte

Di, 04.08.  |  11:30-12:00  |  Ö1
Ein Füllhorn an Chören, Arien und Ensemble-Szenen in einem Spätwerk von Georg Friedrich Händel, dirigiert vom Argentinier Leonardo García Alarcón. Und ein Einblick in die gut drei Dutzend Fagottkonzerte von Antonio Vivaldi, gespielt von Sergio Azzolini, als wäre die Tinte auf der Partitur noch nicht trocken.

Es war eines seiner letzten Oratorien: Georg Friedrich Händel brachte 1750 „Theodora“ zur Uraufführung. Die Geschichte spielt in Antiochien, in dem ein grausamer römischer Statthalter gnadenlos gegen das frühe Christentum vorgeht. Die dramatische Handlung setzt Händel konsequent um, und ein internationales Team an Ausführenden, geleitet vom argentinischen Dirigenten und Chorleiter Leonardo García Alarcón, bleibt dem nichts schuldig. Die Chöre, Arien und Ensemble-Szenen sind aufregend und sinnlich musiziert.Für das zweite neue Album dieser Sendung bleibt da vergleichsweise wenig Zeit, aber die wird voll ausgenutzt. Fagottist Sergio Azzolini schließt die Gesamtaufnahme der 39 seinem Instrument gewidmeten Konzerten von Antonio Vivaldi mit „Vol. VI“ ab. Das Orchester L’Onda Armonica steht ihm als ausgeflippte Barockband ohne Schranken zu Diensten, atemberaubend und immer wieder auch sehr lustig.

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