Das beste Stück vom Braten Spielfilm Deutschland 2016
Do, 03.09. | 1:35-3:05 | Das Erste
2016
Austro-Mime Fritz Karl als egozentrischer Starkoch, der ausgerechnet im Restaurantkritiker Dumont (Herbert Knaup) seinen größten Feind gefunden hat. Doch der Kochkünstler weiß sich zu helfen …
Der ebenso geniale wie egomanische Sternekoch Michi Griesebach (Fritz Karl). Bild: Sender / Frank Dicks
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Michi Griesebach (Fritz Karl) ist ein begnadeter Koch, der auch jenseits der Herdplatte nichts anbrennen lässt. Ausgerechnet mit dem einflussreichen Restaurantkritiker Harry Dumont (Herbert Knaup) hat er es sich vor Jahren jedoch richtig verdorben, als er ihm die Frau ausspannte. Seither schreibt Dumont gnadenlos alles nieder, was Michi kocht. Mit der Eröffnung des Nobelrestaurants „La Duck“ steht der Showdown bevor: Um sich für den erwarteten Verriss von Dumont zu revanchieren, schreckt Michi vor nichts zurück: Durch einen Zufall lernt er dessen erwachsene Tochter Helene (Christina Hecke) kennen, die ihre kulinarisch überfrachtete, aber emotional kalte Kindheit überwinden will. Hilfe sucht sie bei Michis Bruder Volker (Martin Brambach), einem renommierten Psychologen. Weil dieser aber gerade indisponiert ist, nutzt Michi die unverhoffte Chance zur verdeckten Operation und nimmt unter dessen Namen die Behandlung auf. Doch durch Helene und die ungewohnte Perspektive kommt bei dem rachedurstigen Kochzentriker plötzlich einiges in Bewegung – nicht nur in Bezug auf die Liebe, sondern auch auf die eigene vernachlässigte Tochter.
Gaumenfreuden und Fleischeslust, garniert mit einer Prise Intrige und Täuschung, sind die Zutaten der romantischen Komödie unter der Regie von Michael Rowitz. Fritz Karl gibt einen Draufgänger, der die Maske des Frauenverstehers aufsetzt und unversehens anfängt, sich selbst zu hinterfragen. Auch sein von Herbert Knaup wunderbar selbstherrlich gespielter Rivale - wie Michi als Vater ein Totalversager – muss lernen, dass es manchmal nur eines „Geheimagentenpuddings“ statt französischer Delikatessen bedurft hätte, um ihre Kinder glücklich zu machen. Christina Hecke spielt dessen kulinarisch traumatisierte Tochter, die eine erstaunliche Wandlung durchmacht und dank Michi endlich die Leidenschaft fürs Kulinarische entdeckt. Gute Laune macht das Ensemble mit Therese Hämer, Stipe Erceg, Filip Peeters, Sylta Fee Wegmann und Sybille J. Schedwill, die allesamt ebenso liebenswerte wie schräge Typen verkörpern.
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Personen:
Michi Griesebach______________Fritz Karl
Harry Dumont__________________Herbert Knaup
Helene Dumont_________________Christina Hecke
Volker Griesebach_____________Martin Brambach
Sandra Griesebach_____________Therese Hämer
Giovanni van Houten___________Filip Peeters
Serge_________________________Stipe Erceg
Patrizia______________________Sylta Fee Wegmann
Alice Vogel___________________Lena Heese
Sigrun Vogel__________________Sybille J. Schedwill
Maria Caspari_________________Dagmar Sachse
Taxifahrer____________________Oliver Fleischer
Journalistin__________________Katja Liebing
Dimitri_______________________Kleber Valim
Neuling_______________________Daniel Kremner
Marie Steinke_________________Nele Kiper
Blondes Wesen_________________Lisa Loch
Nichte________________________Mareike Ludwig
Diana Schumann________________Justine Hauer
Schwester Tania_______________Christina Beyerhaus
und andere
Musik: Helmut Zerlett
Kamera: Dietmar Koelzer
Buch: Annette Simon und Guy Meredith
Regie: Michael Rowitz
Darsteller:
Fritz Karl (Michi Griesebach)
Herbert Knaup (Harry Dumont)
Christina Hecke (Helene Dumont)
Martin Brambach (Volker Griesebach)
Therese Hämer (Sandra Griesebach)
Filip Peeters (Giovanni van Houten)
Stipe Erceg (Serge)
Sylta Fee Wegmann (Patrizia)
Lena Heese (Alice Vogel)
Sybille J. Schedwill (Sigrun Vogel)
Dagmar Sachse (Maria Caspari)
Oliver Fleischer (Taxifahrer)
Katja Liebing (Journalistin)
Kleber Valim (Dimitri)
Daniel Kremner (Neuling)
Nele Kiper (Marie Steinke)
Lisa Loch (Blondes Wesen)
Mareike Ludwig (Nichte)
Justine Hauer (Diana Schumann)
Christina Beyerhaus (Schwester Tania)
Regie: Michael Rowitz
Kamera: Dietmar Koelzer
Musikalische Leitung: Helmut Zerlett
Buch:
Annette Simon
Guy Meredith
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