MDR Kultur Café mit Peggy Mädler - Sommerauslese Eine Sendung von Carsten Tesch

Do, 13.08.  |  20:00-21:00  |  MDR Figaro
Stereo 
Selbstregulierung ist ein Begriff aus der Kybernetik. Peggy Mädler erzählt im MDR KULTUR Café, wie sie die Kybernetik als Variante der Systemtheorie in der Geschichte der DDR entdeckt hat: als einen kurzen Moment nach dem Bau der Mauer, in dem es in akademischen Kreisen möglich schien, dass die Partei etwas von ihrer totalen Kontrolle abgibt.

In "Selbstregulierung des Herzens" organisiert Peggy Mädler Erinnerungen wie ein empfindliches Netzwerk: Liebe, politische Strukturen, Familiengeschichten und technische Wissenschaft greifen ineinander wie Elemente eines Systems. Über einen Zeitraum von mehr als 60 Jahren bis in die Gegenwart suchen ihre Figuren nach Möglichkeiten und Nischen - in der Liebe, in der Datenverarbeitung und in einer Datschensiedlung nördlich von Berlin.

Peggy Mädler, Jahrgang 1975, wurde in Dresden geboren. Zuletzt war sie erfolgreich mit dem Bestseller "Drei ostdeutsche Frauen betrinken sich und gründen den idealen Staat" (gemeinsam mit Annett Gröschner und Wenke Seemann).

Selbstregulierung des Herzens ist bei Galliani erschienen. 304 Seiten.

Redaktion: Gabriele Bischoff

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