Rund um den Michel Hamburg aktiv - auf Tour in der Hansestadt
Sa, 01.08. | 17:15-18:00 | NDR
Auch wenn die Tage langsam kürzer werden und der Sommer sich dem Ende zuneigt, gibt es noch zahlreiche Möglichkeiten, sich in der Hansestadt zu bewegen und aktiv zu sein. Einige kostenlose Parks wie Planten un Blomen oder auch der Dahliengarten am Volkspark locken Besucher ins Grüne, um abzuschalten oder Sport zu treiben. Der Inselpark Wilhelmsburg bietet auf einer riesigen Fläche ein großes Angebot, sich per Kanu, Fahrrad oder beim Joggen zu bewegen. Die Jüngeren nutzen eher die Kletterwand, den Hochseilgarten oder skaten auf der Rundbahn. Seit der Internationalen Gartenausstellung im Jahr 2013 wird das Areal vielfältig genutzt. Rund um den Michel zeigt, wie sich der Park verändert hat und noch immer erweitert wird. Aber aktiv die Stadt erkunden, das geht auch mit dem Bus in Blankenese oder auf der Elbe. Ein anderer Sport wird in der Hansestadt schon seit fast 100 Jahren betrieben, nämlich Polo. Und zwar nicht nur hoch zu Pferd, sondern auch vom Zweirad. Konzerte in der Hafencity oder auch Restaurantbesuche runden das Freizeitangebot ab. Oldtimerfans können im Museum die Rennwagen von damals bestaunen, oder sich per App durch die Speicherstadt führen lassen.
Freizeitparadies Inselpark
Das Herz von Wilhelmsburg, der größten bewohnten Flussinsel Europas, ist der Inselpark. Seit dem Ende der Internationalen Gartenschau 2013 bildet dieses etwa 100 große Hektar große Gelände aus Grünanlagen, Parkflächen, Schrebergärten und Wasserläufen ein echtes Paradies für Naturliebhaber. Aber mit seinen vielen Spielplätzen und Sportanlagen bietet der Park auch einiges für Menschen, die ihre Freizeit hier aktiv gestalten möchten. Wir besuchen u.a. den Hochseilgarten, die Kletterhalle und das Inselpark-Café mit Kanu-Verleih.
Musik und Stulle
Egal ob im Rucksack, Schulranzen oder abends alle gemeinsam zum Abendbrot. Die Stulle war jahrelang ein echter Klassiker, doch irgendwann verschwand sie immer mehr vom Esstisch. Das hat sich in den letzten Jahren geändert. Die Stulle ist wieder „in“. Auch ganze Events gibt es zu dem Thema in der Stadt: Zum Beispiel das „Konzert mit Geschmack“ – bei „Musik und Stulle“ im Oberhafen gibt es die Stulle auf die Hand und dazu ein Konzert mit einem Singer-Songwriter aus der Region. Wo genau im Oberhafen – das kriegen die Besucher meist spontan mitgeteilt. Dann sollen sie entspannt ausgehen – mit dem Abendbrot gleich dazu.
Neues Burgcafé am Fuße Hamburgs einziger Burg
Hätten Sie gewusst, dass es in Hamburg tatsächlich eine Burg gibt? Selbst viele Hamburger sind davon noch erstaunt. Hamburgs einzige Burg versteckt sich nördlich von der Stadt am Alsterlauf in Poppenbüttel. Jahrzehntelang verfiel das auch „Alsterschlösschen“ genannte Bauwerk, bis es 2013 von einem Ehepaar gekauft und liebevoll restauriert wurde. Seit 1991 steht die künstliche Ruine unter Denkmalschutz und diente als Kulturstandort für Konzerte, Lesungen und Hochzeiten. Was aussieht wie aus einem Märchenbuch entsprungen, ist tatsächlich Hamburgs einzige intakte Burg – allerdings hat hier nie ein Ritter gewohnt. Liebevoll nennt Burgherr Helge Hager sie die kleinste Burg der Welt, da sie nur etwa 47 Quadratmeter groß ist - und vor rund 140 Jahren eigentlich eher als aufwendige Parkdekoration gebaut wurde. Die Geschichte der kleinen Burg beginnt 1884, als der wohlhabende Albert Henneberg sich und seiner Frau Maria einen Traum erfüllte. Er ließ in seinen Park eine kleine Nachbildung der thüringischen Burg Henneberg errichten – komplett mit Rittersaal und 15 Meter hohem Turm. Jahrzehnte verfiel die Burg in einen Dornröschenschlaf. Bis sie von den jetzigen Burgherren gekauft und liebevoll restauriert wurde. Mehr als 10 Jahre lang öffneten sie die Burgtore für Konzerte, Hochzeiten und Feste. Aber nun steht der Burg wieder ein neues Kapitel bevor, denn die Burgherren möchten sie in liebevolle Hände abgeben. Jetzt ist aber erstmal eine lang gehegte Idee umgesetzt geworden. Seit Juli 2025 betreibt die Elbschmiede Altona ein Pop-up-Café direkt am Fuße der märc
Moderation: Merlin van Rissenbeck
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