Extremadura, ein Naturparadies in Europa Spanien 2022
Fr, 28.03. | 18:35-19:20 | ARTE
Ratgeber, 2022
Die Extremadura bietet eine reiche Vielfalt an Lebensräumen und Ökosystemen und gilt als wahres Naturparadies. Die 40.000 Quadratkilometer große Region liegt im Südwesten Spaniens an der Grenze zu Portugal und den spanischen Regionen Kastilien und León sowie Andalusien. Ein Drittel der Fläche der Extremadura ist Naturschutzgebiet. Hier finden bedrohte Arten wie der Iberische Luchs, der Rabengeier, der Schwarzstorch und der Spanische Kaiseradler Zuflucht. In der Dehesa, einer einmaligen Vegetation mit Stein- und Korkeichenhainen, leben Stiere, Merinoschafe und Schwarzfußschweine.
Die Gegend ist zudem reich an Vogelarten: In der Extremadura sind die Großtrappe, der Iberienadler, der Rötelfalke, das Purpurhuhn, der Mittelmeer-Steinschmätzer, der Australische Gleitaar und der Weidensperling beheimatet. Bei einer Bevölkerungsdichte von etwa sieben Einwohnern pro Quadratkilometer erfreut sich die Region einer enormen Biodiversität und abwechslungsreicher Landschaften. Reißende Flüsse und Bäche durchziehen die dichten Wälder im Norden, im Süden erstrecken sich die Dehesas und ebene Flächen.
Zahlreiche Tierarten wie der Iberische Rothirsch, die Bergziege, die Ginsterkatze, die Perleidechse, der Steinadler, die Wasseramsel, der Gänsegeier oder der Ichneumon sind hier ansässig. Kraniche und andere Zugvögel aus Europa und Afrika verbringen in der Extremadura den Sommer oder kommen wie der Rötelfalke zur Paarung in die Gegend.
Regie: Carlos Perez Romero
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