Staffel 2: Österreichische Hotel-Legenden

2. Staffel „Österreichische Hotel-Legenden“ – neue Folgen liefen ab 2. 3. 2018 auf ServusTV. Das brachte Staffel 2 immer freitags um 21:15 Uhr!

„Österreichische Hotel-Legenden – Traditionshäuser im Winter“ jeweils freitags ab 21:15 Uhr

Auch in der zweiten Staffel wird ein Blick hinter die Kulissen österreichischer Spitzenhotels geworfen. Die erste Folge dreht sich unter anderem um das Hotel Gasthof Post in Lech am Arlberg, um das Hotel Altstadt Vienna und um das Posthotel Achenkirch am Achensee, wo Familie Reiter in vierter Generation ihre Gäste beglückt.

Rückblick:

Folge 1 am 23.02.: Hotel Gasthof Post in Lech | Hotel Altstadt Vienna | Posthotel Achenkirch am Achensee

die zweite Staffel des Erfolgsformats „Österreichische Hotel-Legenden“ gewährt Einblicke in die Spitzenhotellerie im Winter – gespickt mit Anekdoten, Flair und persönlichen Geschichten. In kaum einem anderen Land ist die Hoteldichte so hoch wie in Österreich. Es gilt, sich mit kultiviertem Feingefühl, der richtigen Portion Gastlichkeit und individuellem Stil abzuheben. ServusTV zeigt einige dieser Prachtexemplare, die so facettenreich sind wie die ausgefallenen Wünsche so mancher Gäste.

Vor und hinter den Kulissen einer Hotel-Dynastie
Die erste Folge am 23. Februar nimmt die Zuseher mit ins Ski-Mekka Lech am Arlberg. Hier betreibt der Moosbrugger-Clan das Hotel Gasthof zur Post in dritter Generation, in dem u.a. die königliche Familie der Niederlande seit Jahrzehnten ihren Winterurlaub verbringt. Doch so glamourös wie es sich anhört, ist der Fünf-Sterne-Luxus nicht immer. Die Mossbruggers erzählen in aller Offenheit über ihr von harten Schicksalsschlägen geprägtes Leben, über Freud und Leid mit königlichen Gästen und von unvorhergesehenen Ereignissen, wie z.B., dass der älteste Sohn und eigentlicher Nachfolger seinem jüngeren Bruder verkündete: „Kannst du es machen? Ich werde Winzer!“

Kunstgalerie und Hotel in einem
Eine der rasantesten Erfolgsgeschichten in der österreichischen Hotellerie fand innerhalb einer Generation im siebten Wiener Bezirk statt. Der vielgereister Manager Otto E. Wiesenthal hat sich 1991 mit dem Altstadt Vienna seinen Traum erfüllt und ein Hotel eröffnet, das für seine Gäste auch abseits von Zuhause ein Wohlfühlort ist und außerdem seine private Kunstsammlung beherbergt. 27 Jahre später hat sich das Vier-Stern-Boutiquehotel einen legendären Ruf aufgebaut. Das außergewöhnliche Konzept: Künstler, Designer und Architekten haben die 58 Zimmer und Suiten individuell gestaltet, darunter der italienische Architekt Matteo Thun und die Modedesignerin Lena Hoschek. Die Idee kommt an, das Altstadt Vienna inmitten des trendigen Bezirks ist wirtschaftlich erfolgreich und eine beliebte, legere Alternative zu Fünf-Sterne-Häusern. Und die nächste Generation schreibt schon weiter an der ungewöhnlichen Erfolgsgeschichte.

Ein halbes Jahrtausend Gastfreundschaft
Das Fünf-Sterne-Hotel in den Tiroler Bergen darf sich einer stolzen Geschichte rühmen: Um 1500 erstmals erwähnt, erweist sich der Aufenthalt im Posthotel bis heute als fürstliches Vergnügen. In mittlerweile vierter Generation führt Familie Reiter das Traditionshaus. Der Aufschwung zum Spitzenbetrieb weit über die Landesgrenzen hinaus beginnt mit den Visionären Karin und Karl Reiter 1975. Jung, talentiert und mit der Erfahrung der internationalen Hotellerie setzen sie Ideen um, die ihrer Zeit voraus sind. Mutig wurden Träume verwirklicht, die das ganze Dorf in Aufruhr versetzten. Als der erste Lipizzaner von der Wiener Hofreitschule ins Posthotel übersiedelte, kam ganz Achenkirch zusammen. Heute zählt das Gestüt insgesamt 40 Kaiserschimmel und ist die größte private Lipizzaner-Zucht Europas. Die Führung des Hauses obliegt inzwischen Sohn Karl C. Reiter, Senior Reiter widmet sich zwei neuen Projekten im Burgenland, um seinem Nachfolger freie Hand zu lassen.

Österreichische Hotel-Legenden: Traditionshäuser im Winter. Gasthof Post in Lech. Bils Sender / ServusTV

Folge 2 am 02. 03. 2018: Hotel Klosterbräu Seefeld | Mühltalhof im Mühlviertel | Naturhotel Forsthofgut in Leogang

Im Zentrum der zweiten Folge stehen die Gourmetküche im Mühlthalhof, Wellness hinter Klostermauern im Hotel Klosterbräu in Seefeld und naturnahes Residieren im Forsthofgut in Leogang.

Gourmetküche im Mühlviertel, Wellness hinter Tiroler Klostermauern und naturnahes Residieren in Leogang: ServusTV gewährt Einblicke in drei österreichische Familienhotels im Winter mit drei ganz unterschiedlichen Erfolgsgeschichten.

Wellnesstempel mit wilder Vergangenheit
Seit sechs Generationen ist das über 500 Jahre alte Klosterbräu in Seefeld in Tirol schon in den Händen der Familie Seyrling und hat eine bewegte Vergangenheit: Als Kloster im 16. Jahrhundert gegründet, war neben dem Hotel in den 60er- und 70er-Jahren vor allem der Nachtklub „Kanne“ im Untergeschoss ein beliebter Treffpunkt von Stars und Sternchen – mittendrin die legendäre Szene-Wirtin Midi Seyrling. Heute arbeiten sieben Mitglieder der Familie aktiv im 5-Sterne-Betrieb im Tiroler Seefeld mit. Wo früher das Nachtleben tobte, entspannen sich heute die Gäste beim Wellnessen. Alois Seyrling, Enkel der „Grand Dame“ Midi Seyrling, wurde nach dem Tod seines Vaters früher als gedacht zum Chef über das Imperium mit mehr als 100 Mitarbeitern. Nach einigen schwierigen Jahren steht das Klosterbräu wieder blendend da, angesagt vor allem bei Langlauf- und Wellnesstouristen.

Geheimtipp für Ruhesuchende
Abseits des klassischen Wintertourismus hat sich der Mühltalhof im oberösterreichischen Unternberg seine eigene Nische reserviert. „Das Mühlviertel ist eine Region, in der überhaupt nichts von selber geht im Tourismus“, bringt Helmut Rachinger, der das Hotel gemeinsam mit seiner Schwester Johanna Eckl-Rachinger in fünfter Generation führt, die Herausforderungen ihres Betriebs auf den Punkt. Wer Ruhe, Eleganz und kulinarische Freuden fernab von Pistentrubel und Après-Ski sucht, ist hier richtig aufgehoben. Der Mühltalhof, gelegen am Ufer der großen Mühl, ist ein idealer Ort, um „herunterzukommen“. Von sich reden macht er mit seiner mit drei Hauben ausgezeichneten Küche. Vater Helmut und Sohn Philip Rachinger stehen Seite an Seite am Herd und zaubern „eine erfrischend unaufgeregte, ungewöhnliche und naturnahe Küche, serviert im Restaurant mit Waldblick“, schreibt der „Falstaff“. Ebenfalls außergewöhnlich ist der besondere Stil im gesamten Haus: Als Designliebhaber und Kunstkenner lässt Kreativkopf Helmut Rachinger Tradition, Moderne, Kunst und Design in ästhetischer Weise aufeinandertreffen, in jedem Zimmer auf individuelle Art und Weise.

Visionäres Erfolgskonzept
Christoph Schmuck wusste schon als Sechsjähriger, dass er einmal ein Hotel leiten möchte. Diesen Plan verfolgte er zielstrebig, denn bereits mit Anfang 20 hat er seinen Vater „sanft überredet“, ihm die Komplettverantwortung zu übertragen. 2006 übernahm er das kleine, bäuerliche Hotel der Eltern. Ausgestattet mit einer großen Portion Unbekümmertheit und einer großen Vision, nahm er zum Start einen Kredit über 4,5 Millionen Euro auf – mit persönlicher Haftung. Heute denkt er über große Entscheidungen länger nach, weil „das Lebenswerk meiner gesamten Familie dranhängt“, sagt der Hotelier. Sein Plan ging auf: Was die Großeltern 1960 mit der Vermietung von zwei Gästezimmern begonnen haben, machte er zu einem der prestigeträchtigsen Häuser – mit 320 Vollbelegstagen im Fünf-Sterne-Wellnessbereich. Das Reisemagazin „Geo Saison“ kürte das Forsthofgut erst kürzlich zum schönsten Wellnesshotel in Europa. Gäste können im Wald-Spa auf 3.800 Quadratmetern die Seele baumeln lassen, den Wildpark besuchen und sich im Zwei-Hauben-Restaurant mit regionalen Schmankerln verwöhnen lassen.

Mittlerweile führt Sohn Christoph Schmuck zusammen mit seiner Frau Christina das Naturhotel Forsthofgut. Bereits mit 22 Jahren wurde er Chef des Hotels. Bild: Sender / ServusTV / Markus Christ

Folge 3 am 09.03.: Bergdorf Priesteregg in Leogang | Weyerhof in Bramberg | Hotel Zürserhof

Junge Legenden und moderne Traditionen
“Österreichische Hotel-Legenden – Traditionshäuser im Winter“ (3/3) am Fr., 9.3., ab 21:15 Uhr

Ein alter Sehnsuchtsort mit modernen Gastgebern
Das ehemalige Wirtshaus Weyerhof im Pinzgauer Bramberg ist schon seit 1832 im Besitz der Familie Meilinger – und ein echtes Kleinod. Am Herd steht Franz Meilinger jun., ein weitgereister Spitzenkoch, der den Betrieb 2015 von seinen Eltern Franz und Elisabeth übernommen hat. “Eine riesengroße Verantwortung, gerade in so einem Traditionshaus“, ist sich der Junior-Chef bewusst. Aber eine, die er gerne angenommen hat, noch dazu, wo er die Unterstützung seiner ganzen Familie sicher hat. Denn der Weyerhof ist einer jener raren Orte, die von einer familiären Energie und von der Hingabe aller Familienmitglieder zu echter handwerklicher Qualität erfüllt sind. Mit den Eltern, den Kindern und ihren Lebenspartnern, sind meistens sechs oder mehr Familienmitglieder im Weyerhof bei der Arbeit. Alle geben dabei immer ihr Bestes, um dem Erbe des 900 Jahre alten, frisch renovierten Gebäudes gerecht zu werden.

Eine Winterdestination der Spitzenklasse
Bereits in den 1920er-Jahren beherbergte Graf Tattenbach im Zürserhof am Arlberg nach englischem Vorbild “paying guests“. Schon damals stand das Haus, als erstes und einziges der Region mit exklusiven Privatbädern, für gehobenen Stil. 1955 kaufte die Hoteliersfamilie Skardarasy das Haus in Zürs und machte daraus ein Ski- und Spa-Resort der allerersten Liga. Hier tummelt sich alles, was Rang und Namen hat und die Vorzüge eines der schneesichersten Skigebiete der Alpen zu schätzen weiß. “Off-Pisten-Eldorado“ nennt Hotelier Hannes Skardarasy den Arlberg. Viele seiner Gäste buchen auch gleich einen Privatskilehrer für den Winterurlaub, wie er verrät; denn “Wirtschaftsbosse lassen sich von ihrem Skilehrer alles sagen, die wollen auch einmal Verantwortung abgeben.“ Und lächelnd fügt er hinzu: “Für uns im Tourismus ist das ja super, dass die Leute alle so gestresst sind.“

Eine junge Legende
Erst 2008 haben Renate und Huwi Oberlader im pinzgauerischen Leogang das Bergdorf Priesteregg eröffnet – legendär ist das Almdorf mit seinen vierzehn Chalets schon heute. Die Luxus-Hütten auf dem 1100 Meter hoch gelegenen Almgrund, mit Privatsauna, Jacuzzi und Rundum-Service, sind oft über Monate ausgebucht. Mit dem alten Wirtshaus hundert Meter unterhalb des Bergdorfes, Huwi Oberladers Großmutter hatte da einst mit einer Jausenstation angefangen, hat das Priestergg auch ein kulinarisches Zentrum für Gäste, die Gesellschaft wollen und in das auch viele Einheimische zum Essen gehen. Und so knüpft das neue Bergdorf erfolgreich an alte Traditionen an und führt sie in eine neue Ära.

Details der Hendl Fischerei - Bergstation Leogang. Bild: Sender / ServusTV / Markus Christ

 

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