MDR KULTUR am Sonntagmorgen

So, 06.09.  |  6:00-10:00  |  MDR Figaro
Stereo 
Die Kantate um 6.30 Uhr, das Wort zum Tage, der Stichtag, sowie Beiträge aus Religion und Gesellschaft.


* 06:30 Uhr -Bach-Kantate (Folge 187)
14. Sonntag nach Trinitatis
Wer Dank opfert, der preiset mich BWV 17
Julia Sophie Wagner, Sopran, Stefan Kahle, Alt, Wolfram Lattke, Tenor, Tobias Berndt, Bass
Thomanerchor Leipzig, Sächsisches Barockorchester
Gotthold Schwarz
Accentus music
ACC 30471
LC 48946

* 06:45 Uhr - Der Stichtag: 1966 John Lennon zu Dreharbeiten in der Lüneburger Heide
Für den Antikriegsfilm "How I Won The War" kommt John Lennon zu Dreharbeiten auf den Truppenübungsplatz Osterloh.
Autor: Reinhard Bartusch

* 09:05 Uhr - MDR KULTUR - Weltgeschichte am Samstag: Erst Zufall, dann Marketing: Wie Sachsen zu seinem Namen kam
Eine Podcastfolge von Weltgeschichte vor der Haustür von Hartmut Schade und Conny Wolter
Eigentlich sind die Sachsen gar keine Sachsen. Jedenfalls nicht ursprünglich. In der Völkerwanderungszeit bezeichneten die Römer den großen germanischen Stamm im heutigen Nordwesten Deutschlands als Sachsen. Um das Jahr 800 herum kamen diese wilden Zeitgenossen dem mächtigen fränkischen König und Kaiser Karl dem Großen immer wieder in die Quere. Das gab böses Blut. Ein Jahrhundert später aber gelangte mit König Heinrich I., der bekanntermaßen in Quedlinburg zuhause war, ein sächsischer Herzog an die Spitze des ostfränkischen Reiches. Und dessen Sohn Otto trat im Jahre 962 sogar als frisch gebackener Kaiser des Heiligen Römischen Reiches in die Fußstapfen des großen Karl. Zugleich begann seit dem 10. Jahrhundert der Name Sachsen elbaufwärts zu wandern, nämlich über Ottos Lieblingspfalz Magdeburg nach Wittenberg, Meißen und schließlich nach Dresden. "Ein Prozess, der sich über Jahrhunderte hinzog und bei dem der historische Zufall, aber auch geschicktes politisches Marketing eine wichtige Rolle spielten", meint MDR Kultur-Autor Hartmut Schade. Es spricht Conny Wolter.

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