KATI - Eine Kür, die bleibt

Do, 03.10.  |  20:15-21:50  |  ZDF
Untertitel/VT Hörfilm/AD  Melodram, Deutschland 2024 Länge: 95 Min.

Katarina Witt ist die erfolgreichste Eiskunstläuferin aller Zeiten. Sie hat alles erreicht, ist 1992 Hollywoods Star auf dem Eis. Warum will sie 1993 trotzdem noch einmal zu Olympia?

Die Teilnahme in Lillehammer 1994 ist für Kati Witt nicht nur ein sportliches Comeback, sondern die verzweifelte Suche nach verlorenen Wurzeln. Dass sie dafür ihre Ex-Trainerin aus der DDR, Jutta Müller, braucht, macht es nicht leichter.

Wie viele Ostdeutsche haben auch Kati Witt und Jutta Müller mit dem Verschwinden der DDR ihre Identität verloren. Nach dem Fall der Mauer steht die Eislauf-Queen, die in den USA inzwischen ein Weltstar geworden ist, als SED-Musterschülerin am Pranger. Und ihre Trainerin Jutta Müller war von der Deutschen Eislaufunion sogar gänzlich kaltgestellt worden.

Als das Olympische Komitee die Regularien für den Eiskunstlauf verändert, will Kati Witt noch einmal für das vereinte Deutschland an den Olympischen Winterspielen in Lillehammer teilnehmen. Die inzwischen verrentete Trainerin Jutta Müller hält das anfangs für eine Schnapsidee, lässt sich dann aber von Witts eisernem Willen mitreißen.

Der Film fokussiert sich auf das sportliche Comeback und die emotionale Verstrickung von Katarina Witt und Jutta Müller. Erzählt wird deshalb keine Sportlerbiografie, sondern der Kampf zweier starker Frauen aus unterschiedlichen Generationen. Mit dem Auseinanderbrechen der DDR haben beide eine Zeitenwende erlebt, die sie zwingt, ihre zerborstenen Identitäten neu zu positionieren.



Darsteller:
Lavinia Nowak (Katarina Witt)
Dagmar Manzel (Jutta Müller)
Felix von Bredow (Oliver Schmidtlein)
Jörg Steinberg (Vati)
Angela Hobrig (Mutti)
Sylvester Groth (Binges)
Norbert Stöß (Jochen Grünwald)
Michael Lerchenberg (Wolf-Dieter Montag)
Lukas Amberger Baumeister (Ingo Steuer)
Paul Cless (John)
Alexander Schubert (Egon Krenz)
Anna Thalbach (Kioskfrau)
Jiří Bábek (Eismeister Alagic)
Tim Herz (Junger Maler)
Nina Schmid (Sandra Bezic)
Zdenek Maryska (Manfred Ewald)
Sina Wilke (Journalistin)
Wowo Habdank (Sportmoderator)
Petr Matyáš Cibulka (Sportler Butzke)
Kamera: Holly Fink
Schnitt: Stine Sonne Munch
Buch: Andrea Stoll
Regie: Mimi Kezele
Musik: Oli Biehler

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