Erzgebirgskrimi – die Reihe

Neue Fälle kommen: ZDF-Erzgebirgskrimi. Plus: Die Reihe in der ZDFmediathek ansehen.

Dreharbeiten für das ZDF: "Erzgebirgskrimi – Tödliches Garn"

In Chemnitz sowie in der Umgebung von Zschopau haben die Dreharbeiten für den sechsten ZDF-Erzgebirgskrimi mit dem Arbeitstitel "Tödliches Garn" begonnen. Der Fall für die Kommissare Robert Winkler (Kai Scheve) und Karina Szabo (Lara Mandoki) spielt in der jungen, aufstrebenden Start-up-Szene im Erzgebirge. Neben Teresa Weißbach, Andreas Schmidt-Schaller, Masha Tokareva und Adrian Topol sind dabei: Jörg Pose, Sophie von Kessel, Franziska Junge, Robin Sondermann, Frida-Lovisa Hamann, Tobias Schormann und Julia Hartmann. Das Drehbuch schrieb Rainer Jahreis, Marcus Ulbricht führt Regie.

Bei einer Führung im Wald sieht Alt-Förster Georg Bergelt (Andreas Schmidt-Schaller), wie ein Kletterer eine steile Felswand hinabstürzt und zu Tode kommt. Es handelt sich um Dr. Lenhard Hellmann (Robin Sondermann), den Gründer eines innovativen und erfolgreichen Textil-Startups in Chemnitz. Seine Lebensgefährtin und Geschäftspartnerin Julia Jacobi (Julia Hartmann) sowie der gemeinsame Geschäftspartner Philipp Mertens (Tobias Schormann) zeigen sich erschüttert über Hellmanns Tod.

Zur Überraschung der Ermittler stellt sich heraus, dass Dr. Hellmann zum Zeitpunkt seines vermeintlich tödlichen Sturzes bereits tot und die Leiche vorher eingefroren worden war. Dennoch wurden von seinem Smartphone Nachrichten versendet. Adressatin war unter anderem Frau Professor Köhler (Sophie von Kessel), die einen Lehrstuhl an der TU Chemnitz innehat. Gemeinsam mit Hellmann arbeitete sie an einer technischen Sensation.

Auch der alteingesessene Textilunternehmer Bernd Lauber (Jörg Pose) hatte regen SMS-Kontakt mit Hellmann – er hatte sich in der Hoffnung auf eine hohe Rendite an dem Forschungsauftrag finanziell beteiligt. Seine Nichte Lissy Krömer (Frida-Lovisa Hamann) gerät ebenfalls unter Verdacht.

Die Kommissare Robert Winkler und Karina Szabo ermitteln in alle Richtungen. Diesmal bittet auch die Försterin Saskia Bergelt (Teresa Weißbach) um Hilfe, denn sie erhält kryptische Nachrichten, die auf einen Vorfall in ihrer Vergangenheit deuten.

Produzenten sind Clemens Schaeffer, NFP neue film produktion und Rainer Jahreis, rj film. ZDF-Redakteur ist Pit Rampelt. Die Dreharbeiten dauern bis Ende August 2021. Ein Sendetermin steht noch nicht fest.

Dreh für fünften ZDF-Erzgebirgskrimi: "Tod einer Journalistin"

Die Dreharbeiten für den fünften ZDF-Erzgebirgskrimi mit dem Arbeitstitel "Tod einer Journalistin" haben begonnen. Der Mord an einer Journalistin führt zu einer Firma, die im Bereich neuer Technologien experimentiert. Als deren Entwicklungschefin umgebracht wird, gerät Kommissar Winkler unter Tatverdacht. An der Seite von Kai Scheve, Teresa Weißbach, Lara Mandoki, Anne Cathrin Buhtz, Adrian Topol und Andreas Schmidt-Schaller spielen neben anderen Katja Weitzenböck, Joachim Król, Fabian Busch, Luc Feit und Bernd Michael Lade. Das Drehbuch schrieben Leo P. Ard und Jörg Lühdorff, der auch Regie führt.

Hauptkommissar Robert Winkler (Kai Scheve) erhält beim Joggen die Nachricht einer Journalistin, sie habe interessante Informationen für ihn. Kurz darauf wird er am Telefon Zeuge, wie sie erschlagen wird. Winkler und die junge Kollegin Karina Szabo (Lara Mandoki) eilen zum Tatort und erfahren, dass die Journalistin zu einer Umweltorganisation gehörte, die sich gegen die Pläne einer Firma wendet, die ihren Standort ausbauen will. Dafür sollen mehrere Hektar Wald gerodet werden.

Offenbar war die Journalistin auf brisantes Material über das Unternehmen von Dr. Lothar Uhlig (Joachim Król) gestoßen. Doch bevor die Kommissare diese Spur weiter vertiefen können, finden sie heraus, dass sie an einer weiteren Story arbeitete. Die Entwicklungschefin des Unternehmens, Professor Kathrin Rothe (Katja Weitzenböck), könnte die Person sein, die 27 Jahre zuvor Mitschuld am tödlichen Unfall von Robert Winklers Freundin hatte, und Fahrerflucht beging.

Winkler ermittelt auf eigene Faust und kann die Schuld von Entwicklungschefin Kathrin Rothe belegen. Er stellt sie zur Rede, sie gesteht ihm ihre Schuld. Am nächsten Tag wird sie erschlagen aufgefunden – und Robert Winkler gilt als Hauptverdächtiger.

Gedreht wird bis Ende Juni in Wolkenstein und Chemnitz. Produzenten sind Rainer Jahreis, rj film, und Clemens Schaeffer, NFP neue film produktion. ZDF-Redakteur ist Pit Rampelt. Der Sendetermin steht noch nicht fest.

 

Teresa Weißbach (Saskia Bergelt), Kai Scheve (Robert Winkler), Lara Mandoki (Karina Szabo). Bild: Sender /  ZDF / Uwe Frauendorf.
Teresa Weißbach (Saskia Bergelt), Kai Scheve (Robert Winkler), Lara Mandoki (Karina Szabo). Bild: Sender / ZDF / Uwe Frauendorf.

Erzgebirkskrimi in der ZDFmediathek

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Die Reihe Erzgebirgskrimi im Überblick

Vierten ZDF-Erzgebirgskrimi "Tödlicher Bissen" (EA: 2021)

Ein Richter wird in seinem Jagdrevier von einer tödlichen Kugel getroffen. Kommissar Winkler (Kai Scheve) und Kollegin Szabo (Lara Mandoki) wird schnell klar, dass viele einen Grund hatten, sich an ihm zu rächen. Darunter die Bio-Bäuerin Carmen Weissflog (Katja Studt), die eine Räumungsklage verloren hat und ihren Hof verlassen muss, sowie der Freund von Försterin Saskia Bergelt (Teresa Weißbach), der Imker Ronny Beer (Kai Schumann), der gegen den Einsatz von Pestiziden und Glyphosat geklagt hatte. Beide unterlagen vor Gericht, da der Richter immer zu Gunsten seines Jagdfreundes, des Großbauern Arnold Huber (Thomas Sarbacher), urteilte. Auch Huber fällt einem Anschlag zum Opfer. Bei Winkler und Szabo wächst der Verdacht, dass es sich um zwei verschiedene Täter handeln könnte.

Die Morde an einem Richter und einem Großbauern lassen die Sage über Karl Stülpner, den „Robin Hood des Erzgebirges“, wieder aufleben und führen Kommissar Robert Winkler (Kai Scheve) und seine Kollegin Karina Szabo (Lara Mandoki) auf die Naturbühne Greifenstein.

Richter Dr. Drösser (Christoph Müller) wird in seinem Jagdrevier von einer Kugel tödlich getroffen. Er stand den Mächtigen nahe und war für seine harten Urteile bekannt. Hauptkommissar Robert Winkler (Kai Scheve) wird schnell klar, dass viele einen Grund hatten, sich an Drösser zu rächen, darunter auch der Imker Ronny Beer (Kai Schumann) und die Bio-Bäuerin Carmen Weißflog (Katja Studt). Sie unterlagen vor Gericht, weil Drösser in beiden Fällen zugunsten seines Jagdfreundes, Großbauer Arnold Huber (Thomas Sarbacher), urteilte. Weil der Mord an Drösser mit einem historischen Vorderlader ausgeführt wurde, verbreitet sich das Gerücht, dass der legendäre Karl Stülpner auferstanden sei und wie schon im 18. Jahrhundert gegen Unterdrückung und Ungerechtigkeit kämpfe. Das Gerücht verfestigt sich, als auch der Großbauer Arnold Huber einem Anschlag zum Opfer fällt. Die Spur des Vorderladers führt Kommissar Winkler und seine Kollegin Karina Szabo (Lara Mandoki) zu einer Theatergruppe, die in der Naturbühne Greifenstein ein Stück über den erzgebirgischen Volkshelden Karl Stülpner probt.

Dritter Erzgebirgskrimi – Der Tote im Burggraben (EA 2021):

Hauptkommissar Winkler (Kai Scheve) auf familiäre Erbschaftsstreitigkeiten, die bis zu Enteignungen im Jahr 1945 zurückreichen.

Bei Ausbesserungsarbeiten auf Burg Hartenstein wird eine männliche Leiche gefunden, die zum Todeszeitpunkt ungefähr 75 Jahre alt war. Der gewaltsame Tod trat vor mehr als 20 Jahren ein. Hauptkommissar Winkler (Kai Scheve) ermittelt mit seiner jungen Kollegin Karina (Lara Mandoki) in der angrenzenden Kleinstadt. Bei den Ermittlungen hilft ihnen wieder Försterin Dr. Saskia Burger (Teresa Weißbach), die die sonderbare Geschichte der Burg kennt. Saskia gibt Winkler und Karina wichtige Tipps, die den Weg zur richtigen Spur weisen. So können sie die Leiche als Rudolf von Hohenstein identifizieren, einen Nachfahren der ursprünglichen Besitzer der Burg Hartenstein. Die Familie von Hohenstein floh 1945 vor dem Eintreffen der Roten Armee in den Westen und wurde nach Ende des Krieges enteignet. Winkler und Karina kommen persönlichen Verstrickungen unter den Kleinstadtbewohnern auf die Spur, die ein Rache- oder gar Mord-Motiv sein könnten.

Bei der Lösung des Falles hilft ihnen wieder die ortskundige Försterin Saskia Burger (Teresa Weißbach), die die sonderbare Geschichte des Schlosses kennt. Und so können sie den Toten als Rudolf von Hohenstein identifizieren, einen Nachfahren der ursprünglichen Besitzer des Schlosses Hartenstein. 1945 wurde die Familie von Hohenstein enteignet. Das Schloss wurde danach als Kinderheim und FDGB-Kulturhaus genutzt, bevor es in den 90er-Jahren zu einem Vier-Sterne-Hotel umgebaut wurde. Winkler und sein Team kommen persönlichen Verwicklungen unter den Kleinstädtern auf die Spur, die ein Rache- oder gar Mordmotiv sein könnten.

Rückblick Fall 2: Erzgebirgskrimi - Tödlicher Akkord

Im zweiten Erzgebirgskrimi mit dem Titel "Tödlicher Akkord" ermittelt Hauptkommissar Robert Winkler (Kai Scheve) im Umfeld des Bergmannsorchesters Schneeberg.

Hauptkommissar Robert Winkler (Kai Scheve), der nach längerer Zeit in Bremen nun in seiner alten Heimat wieder Fuß fassen will, ermittelt in einem Mordfall im Umfeld des Bergmannsorchesters Schneeberg. Die Landschaftsarchitektin Katja Hartmann wird erschlagen im Wald gefunden. Hauptkommissar Robert Winkler, der nach längerer Zeit in Bremen nun in seiner alten Heimat wieder Fuß fassen will, und seine Kollegin Karina Szabo (Lara Mandoki) ermitteln im Kreis der Bergkapelle Schneeberg, in der Katja Hartmann als Hornistin spielte. Bei der Befragung der Orchestermitglieder rücken einige Musikerkollegen in den Fokus der Ermittlung. Sowohl Heidi Köhler (Esther Zimmering), die wie Katja das Tenorhorn spielt, als auch Thomas Majewski (Florian Panzner), Tubaspieler und jähzorniger Ex-Freund von Katja, hatten sich mit dem Mordopfer gestritten. Großbauer Manfred Schüppel (Alexander Hörbe) spielt die große Pauke und fühlte sich von der Öko- und Tierschutz-Aktivistin Katja in seiner Existenz bedroht.

Das Ehepaar Constanze und Peter Wiese (Katharina Lorenz, Tim Bergmann) hat aus einer kleinen Manufaktur ein international erfolgreiches Unternehmen für Blechblasinstrumente aufgebaut. Nichtsdestotrotz legen sie Wert auf Traditionspflege und sind beide Mitglieder der Bergmannskapelle. Lange verheimlichen sie den Ermittlern, dass sie Katja nicht nur mit der Gestaltung des Parks um ihre Villa beauftragt hatten, sondern mit ihr auch oft zu dritt über die Grenze ins tschechische Karlsbad gefahren sind.

Als es bei der Generalprobe zum alljährlichen groß gefeierten "Bergstreittag" ein weiteres Opfer gibt, spitzen sich die Ereignisse im nur scheinbar idyllischen erzgebirgischen Hügelland zu.

Die Landschaftsarchitektin Katja Hartmann wird erschlagen im Wald gefunden. Hauptkommissar Robert Winkler und seine Kollegin Karina Szabo (Lara Mandoki) ermitteln im Kreis der Bergmannskapelle Schneeberg, in der Katja als Hornistin spielte. Bei der Befragung der Orchestermitglieder rücken neben dem machtbewussten Dirigenten auch einige Musikerkollegen in den Fokus der Ermittlungen. Sowohl Heidi Köhler (Esther Zimmering), die wie Katja das Tenorhorn spielt, als auch Thomas Majewski (Florian Panzner), Tubaspieler und Katjas jähzorniger Ex-Freund, hatten sich mit dem Mordopfer gestritten. Großbauer Manfred Schüppel (Alexander Hörbe) spielt die große Pauke und fühlte sich von der Öko- und Tierschutz-Aktivistin Katja in seiner Existenz bedroht.

Rückblick Fall 1: Erzgebirgskrimi - Der Tote im Stollen

Hauptkommissar Adam (Stephan Luca) und seine junge, deutsch-ungarische Assistentin Karina (Lara Mandoki) müssen den Tod eines Professors für Bergbau aufklären. In weiteren Rollen spielen Teresa Weißbach, Adina Vetter, Andreas Schmidt-Schaller und Christian Grashof. Das Drehbuch stammt von Leo P. Ard und Rainer Robert Jahreis. Regie führte Ulrich Zrenner.

In einem alten Bergwerksschacht findet Försterin Saskia Bergelt (Teresa Weißbach) die Leiche von Professor Hellmann, der Bergbau an der Universität in Freiberg/Sachsen lehrte. Er beriet zudem einen internationalen Rohstoffkonzern bei gewinnversprechenden Probebohrungen nach einem vermutlich großen Lithium-Vorkommen im Erzgebirge, einem für die digitale Zukunft wichtigen Rohstoff.

Unter Tatverdacht geraten Prof. Hellmanns Kollege Dr. Winkler (Arnd Klawitter) und die Ehefrau des Opfers, Kristin Hellmann (Katrin Bühring). Bei ihren weiteren Ermittlungen werden die beiden Kommissare unterstützt von Saskia Bergelt und der Rechtsmedizinerin Charlotte von Sellin (Adina Vetter). Sie stoßen auf den Ladenbesitzer Erich Fichtner (Christian Grashof), der zu DDR-Zeiten bei der "Wismut" als Bergmann arbeitete und das tödliche Uranerz zu Tage förderte. Im Chaos der Wendezeiten hat er unzählige Stollenpläne und umfangreiche Verzeichnisse der Bodenschätze zur Seite geschafft. Diese äußerst wertvollen Unterlagen wecken Begehrlichkeiten.