Neue Folgen im Juni: Universum dienstags im ORF

Universum, dienstags im ORF – das kommt in den kommenden Wochen. Naturdokus vom Feinsten, die Themen.

Hochwertige Naturdokumentationen aus aller Welt am Dienstag im ORF-Hauptabend. Die Vorschau: Der Vierteiler Wunder der Karibik am Dienstag, 22. Juni, 20:15 Uhr. Das bringen die kommenden Wochen. Plus: Universum in der ORF TVThek.

Universum, dienstags im ORF & in der TVThek – die Sendungen bis Juli

Universum in der ORF TVThek ansehen

Der Universum-Vierteiler Wunder der Karibik

Dienstag, 15. Juni, 20:15 Uhr: Universum: Wunder der Karibik. In 4 Teilen:

Teil 1: Die Jäger der Karibik - Haie, Barsche, Barrakudas
Die türkisblauen Wasser der Karibik sind ein vielfältiges Ökosystem. Bizarre Korallen und verschlungene Mangroven stehen in geheimnisvoller Verbindung mit den bunten Rifffischen und den großen Räubern. Doch seit der Mensch immer gnadenloser in diese einzigartige Welt vordringt, gerät das Gleichgewicht unter Wasser aus den Fugen. Überfischung, Verschmutzung und Klimaveränderungen lassen die Bestände von Haien, Zackenbarschen Barrakudas oder die majestätischen Segelfische kollabieren. Die Jäger finden keine Nahrung mehr, weil planktonfressende Kleinfischschwärme wie Sardinen plötzlich ausbleiben. Das Christkind, "El Nino" und seine kleine Schwester "La Nina", die Vorboten einer vom Menschen beschleunigten Klimaveränderung, wirbeln ganze Strömungen durcheinander. Raubfische finden ihren Weg nicht mehr oder können sich nicht mehr paaren. Doch es gibt noch Hoffnung: Überall kämpfen Wissenschaftler für die großen Jäger - sie forschen nicht nur, sie schmieden Allianzen, um Schutzgebiete und Schonzeiten durchzusetzen. Der Film von Florian Guthknecht begleitet die Forscher und dokumentiert dabei nicht nur die einzigartigen Strategien der Jäger, sondern auch in bisher nie gesehen Bildern, wie sich die Gejagten mit ihnen "arrangieren".

Dienstag, 22. Juni, 20:15 Uhr: Universum: 'Wunder der Karibik' 2. Teil:

Teil 2: Die Eroberer der Karibik - Krokodile auf wilder Reis
Die Reise der Krokodile ist eine Reise durch die Zeit. Eine Reise zu den unbekannten, überraschenden Seiten der tropischen Paradiese Kuba und Hispaniola. Sie sind die ältesten Inseln in der Karibik mit Salzseen, frostigen Dreitausendern, Karstgebirgen und Sümpfen. Diese Inseln entstanden, bevor sich die Landbrücke zwischen Nord- und Südamerika schloss, bevor es die Karibik gab. Auf ihnen entwickelten sich eigene Säugetierfamilien, die sich wegen der Isolation und der fehlenden Raubsäugetiere bis zur Ankunft des Menschen gut behaupten konnten. Auf Kuba leben zwei grundverschiedene Krokodile: Das Spitzkrokodil an den Küsten und das Kubakrokodil im Landesinneren im Süßwasser. Die Krokodile auf Kuba sind eng miteinander verwandt und doch ganz unterschiedlich. Während das Spitzkrokodil nach wie vor ein Wasserraubtier ist, jagt das Kubakrokodil oft an Land. Besonders kräftige Beine machen es auf trockenem Boden beweglicher als jedes andere Krokodil. Das Kubakrokodil frisst lieber für sich alleine - anders, als man es von den Krokodilen erwartet und am Festland beobachten kann. Ein Film von Marion Pöllmann.

Dienstag, 29. Juni, 20:15 Uhr: Universum: 'Wunder der Karibik' 3. Teil:

Die Baumeister der Karibik - Rückkehr der Blumentiere
Blumentiere - Korallen - sind die Baumeister der Karibik. Sie schaffen artenreiche Riffe. Doch die Baumeister sind angeschlagen, stellenweise sind über 90 Prozent der karibischen Riffe abgestorben. Einmal im Jahr findet die magische Nacht der Karibischen Unterwasserwelt statt. Korallenstöcke entlassen Milliarden von Eiern und Spermien ins Meer - die große Hoffnung für abgestorbene Riffregionen. An Land kommt die Hoffnung für abgeholzte Berghänge in Form von Pionierpflanzen wie dem Ameisenbaum. Papageien, Pacas, Brüllaffen und der schillernde Quetzal helfen, die Samen zu verbreiten. Durch den neuen Urwald wird die Schlammfracht auf die Riffe deutlich verringert, so haben auch die Blumentiere wieder eine echte Chance.

Dienstag, 6. Juli, 20:15 Uhr: Universum: 'Wunder der Karibik' 4. und letzter Teil:

Die Riesen der Karibik - Wale und Vulkane
Leben und Tod liegen oft nah beieinander. Vulkanismus ist die Ursache für Artenvielfalt in der Karibik, gleichzeitig aber auch eine große Gefahr. Auf den Inseln Dominica und Guadeloupe gibt es kochende Seen, giftige Schwefelaustritte, blubbernde Flachwasservulkane und Tiefseevulkane. Aufgrund der Zerstörungskraft aus dem Erdinneren entstehen auch immer wieder neue Nischen. So entstand eine Tier- und Pflanzenwelt, die für die Karibik untypisch ist - über wie unter Wasser. Tonnenschwere Lederschildkröten, die im schwarzen Vulkansand ihre Eier legen, Pottwale zum Greifen nahe an den Küsten und riesige Frösche und Insekten. Fast jedes der tief eingeschnittenen Täler beherbergt Tierarten, die es nur hier gibt.

Dienstag, 13. Juli, 20:15 Uhr: Universum: Wales - Britanniens schönste Wildnis

Schroffe Gebirge im Norden, sanfte Hügellandschaften im Süden und raue Klippen entlang der Küste - das ist Wales. In Snowdonia tragen Wildziegen ihre Brunftkämpfe aus, in den Brecon Beacons durchstreifen Bergponys die Hügellandschaften, an der Küste leben etwa 5.000 Kegelrobben und auf der Insel Skomer brüten Millionen Seevögel. Zwei Jahre durchstreifte Naturfilmer Hans-Peter Kuttler Wales. Mit hochstabilisierten Kameradrohnen, Zeitlupenkameras, Miniaturkameras und Kameraschienen präsentiert Universum die vielfältige Natur von Englands wildromantischem Nachbarn.
Ein Film von Hans-Peter Kuttler

Dienstag, 20. Juli, 20:15 Uhr: Start der Reihe: Universum. Hermann Maier: Unterwegs in Österreich - Die Hohen Tauern

Hermann Maier, Skilegende und Gewinner des Wettlaufs zum Südpol, gebürtiger Flachauer, bricht zu einer "Universum"-Expedition der besonderen Art auf, in seine Heimat, die Hohen Tauern, eine Region der Pioniere. Als die ersten Menschen in die Alpen vordrangen, trafen sie auf ausgedehnte, einförmige Urwälder. In Jahrhunderte langer Arbeit rodeten sie den Wald, schufen Äcker und Almen und drangen mit ihren Siedlungen bis in die Hochlagen vor. Den ersten Bauern folgten viele Wildtiere, die in der nun strukturreichen Landschaft Lebensraum fanden: Auerhühner besiedelten die Waldweiden, Steinhühner die Bergmähder und Rothirsche die Almen. Für einige Wildtiere, die in den Urwäldern selten waren, haben die Menschen den Lebensraum beträchtlich erweitert: etwa für die Birkhühner, die Murmeltiere oder die Kreuzotter. So ist im Laufe der Jahrhunderte eine einmalige Lebensgemeinschaft aus Tieren der Kulturlandschaft und speziell angepassten Wildtieren der Hochlagen entstanden.
Ein Film von Heinz Leger

Universum – Naturfilme immer diesntags im ORF. Bild: Sender/ ORF / Thomas Ramstorfer
Universum – Naturfilme immer diesntags im ORF. Bild: Sender/ ORF / Thomas Ramstorfer

Sendetermine

ORF 2 Sender: ORF 2
Mi, 07.07.
11:05
ORF 2 Sender: ORF 2
Mi, 14.07.
11:05