Neue Folgen von „Käthe und ich“ entstehen

Herbst 2020: Drehstart für zwei neue Filme der erfolgreichen ARD-Degeto-Reihe „Käthe und ich“

In „Der Narzisst“ (AT), dem fünften Film der Reihe, unterstützen Psychologe Paul (Christoph Schechinger) und Tierarzt Eric (Ulrich Friedrich Brandhoff) Tierarzthelferin Jasmina (Anna Hausberg), die ihrem Halbbruder mit einer Teilleberspende das Leben retten möchte. In „Das Adoptivkind“ (AT) will Paul herausfinden, warum der zwölfjährige Ben Lügengeschichten verbreitet und wird dabei selbst mit seiner Vergangenheit konfrontiert.

In weiteren Rollen sind u. a. Mariele Millowitsch als Pflegerin Hildegard, Mona Pirzad als Jule, Ulrich Friedrich Brandhoff als Eric, Ben Braun als Aaron, Nadja Bobyleva als Erina und Thelma Buabeng als Dr. Kira Madaki zu sehen. In Episodenrollen spielen Uwe Ochsenknecht, Anna-Lena Schwing, Katharina Heyer, Hildegard Schroedter, Julia Bremermann, Kamilla Senjo u. v. a.

Die zwei vorhergehenden Filme der Reihe - „Zurück ins Leben“ und „Papakind“ - werden am 11. und 18. September um 20:15 Uhr im Ersten ausgestrahlt.

Teil 5: „Käthe und ich: Der Narzisst“ (AT)
Tierarzthelferin Jasmina ist völlig durcheinander: Ihr Halbbruder Roman (Nico Ramon Kleemann) ist schwer krank und kann nur durch eine Teilleberspende überleben. Jasmina ist die Einzige, die ihn retten kann und hat Angst, dass Roman ihre Spende ablehnt. Denn: Sie kennen sich kaum. Ihr gemeinsamer Vater, der erfolgreiche Theaterschauspieler Fritz Thomas (Uwe Ochsenknecht), hat den Kontakt zu seiner Tochter und deren Mutter Renate Thomas (Annedore Kleist) vor langer Zeit abgebrochen. Jasmina bittet Paul um Hilfe, weil sie weiß, dass Roman Hunde liebt. Gemeinsam mit Käthe soll er ihren Halbbruder darin bestärken, ihre Lebendspende anzunehmen. Doch warum ist Jasmina so darauf besessen, Roman zu helfen, obwohl sie ihn kaum kennt? Auch Tierarzt Eric (Ulrich Friedrich Brandhoff) macht sich Sorgen. Er ist davon überzeugt, dass Jasmina in erster Linie um die Aufmerksamkeit ihres Vaters kämpft, den sie in ihrer Kindheit so sehr vermisst hat und den sie abgöttisch bewundert.

Teil 6: „Käthe und ich: Das Adoptivkind“ (AT)
Schulleiterin Dr. Madaki (Thelma Buabeng) ruft Paul mit seiner Käthe zur Hilfe. Der zwölfjährige Ben (Oskar Netzel) wird von seinen Mitschülern gehänselt und tyrannisiert. Der einst beliebte Schüler soll Lügengeschichten über seine Klassenkameraden verbreiten. Ben selbst beteuert seine Unschuld. Paul erfährt von Bens Deutschlehrer Dominik (Moritz Otto), dass dieser ein Adoptivkind ist: Seine 18-jährige Schwester Luisa (Anna-Lena Schwing) gesteht, in Kindheitstagen eifersüchtig auf ihn gewesen zu sein, da sie nicht mehr die Nummer eins bei Papa Vincent (Matthias Paul) war. Bei Ben werden unterdessen Hämatome am ganzen Körper festgestellt. Wer hat ihm das angetan und was geschah in der einen Nacht, als Ben am nächsten Morgen plötzlich sein Verhalten änderte? Hat Luisa etwas damit zu tun?

Rückblick: Die alten Folgen Käthe und ich

Teil 1: KÄTHE UND ICH – DORNRÖSCHEN

In „Käthe und ich“ übernehmen Christoph Schechinger als Psychologe Paul Winter, der sich auf tiergestützte Therapien spezialisiert hat, und die Australian-Shepherd-Hündin Käthe anspruchsvolle Fälle. Das Tandem hilft Menschen nach Unfällen und Erkrankungen, wieder auf die Beine zu kommen. Im Auftaktfilm „Dornröschen“ steht eine Wachkomapatientin im Zentrum des Geschehens. Das moderne Medical-Reihe weist eine kinoaffine Erzählweise mit einem Wechsel aus Spielhandlung und Rückblenden auf. Die Fernsehfilme zeigen auf realitätsnahe Weise das Zusammenspiel von Mensch und Tier bei einer Behandlungsmethode, die in der Prävention und Rehabilitation erfolgreich eingesetzt wird.

Teil 2: KÄTHE UND ICH – DAS FINDELKIND

Im zweiten Film der Reihe „Käthe und ich“ muss Paul Winter (Christoph Schechinger) die Mutter eines ausgesetzten Säuglings finden und klären, ob er selbst der Vater sein könnte. Der Fall führt ihn zu einem traumatischen Ereignis, vor dessen Verarbeitung sich der Psychologe und Spezialist für tiergestützte Therapien bisher scheut. Eine besondere Rolle spielt dabei seine Hündin: Käthe hat nicht nur ein intuitives Gespür für Patienten, sondern auch für den Kummer ihres Besitzers.

Teil 3: KÄTHE UND ICH – ZURÜCK INS LEBEN (EA: 2020)

Paul (Christoph Schechinger) und seine Therapiehündin Käthe müssen einen jungen Patientenvon Pflegerin Hildegard (Mariele Millowitsch) wieder aufrichten. Chris (Tilman Pörzgen) hat beieinem Hubschrauberabsturz seine Mutter verloren, sein Gesicht ist von Verbrennungen halbsei-tig entstellt. Seine Wohnung verlässt der 19-jährige Vollwaise nur nachts, versteckt unter einerKapuze. Nach Beschwerden der Nachbarn hat ihm sein Vermieter Stütter (Sebastian Schwarz)gekündigt. Aus Einsamkeit flüchtet sich der Teenager in Phantasiewelten. Paul möchte ihm mitUnterstützung von Käthe neuen Mut machen, seine Träume mit Leben zu erfüllen. Als er beimTauchen Helena (Muriel Wimmer) kennenlernt, keimt die Hoffnung, dass er sich wie alle anderenseines Alters verliebt. Seine Ängste lassen Chris jedoch zögern, sich Helena zu zeigen – ohneTauchermaske oder Kapuze. Unterdessen bringt ein neuer Tierarzt das eingespielte Zusammenleben am Müritzsee durch-einander. Eric (Ulrich Friedrich Brandhoff) sorgt zwar auf Anhieb für Entlastung in der Praxis vonJule (Mona Pirzad) und Aaron (Ben Braun). Dass sich der selbstbewusste „Neue“ aber auch inten-siv um Erina (Nadja Bobyleva) kümmert, die nach einem Unfall im Rollstuhl sitzt, passt Paulüberhaupt nicht. Misstrauisch beobachtet er, wie Eric mit seiner gradlinigen Art immer mehrEinfluss auf seine Frau gewinnt. Schon bald wird es Paul zu viel...

Teil 4: KÄTHE UND ICH – PAPAKIND (EA: 2020)

Die zehnjährige Emma (Martha Haberland) lebt nach der Scheidung der Eltern mit ihrer MutterHannah (Anna Grisebach) auf einem Bauernhof. Mit ihrem Vater Alexander (Arndt Schwering-Sohnrey), dem sie die Schuld für die Trennung gibt, hat das frühere „Papakind“ gebrochen.Selbst als er mit einem aggressiven Krebsleiden im Sterben liegt, bleibt Emma bei ihrerAblehnung. Um den letzten Willen ihres leidenden Patienten Alexander zu erfüllen, weiß Kran-kenpflegerin Hildegard (Mariele Millowitsch) nur noch einen Rat: Paul (Christoph Schechinger)und seine Therapiehündin Käthe sollen helfen, dass Emma sich ein Herz fasst, um im Kranken-haus von ihrem Vater Abschied zu nehmen. Der erfahrene Therapeut weiß, dass dies nur mitUnterstützung ihrer Mutter geht. Um überhaupt an sie heranzukommen, bringt er Käthe insSpiel. Durch die Beschäftigung mit der Therapiehündin beginnt sich nicht nur die Mutter zuöffnen, sondern auch Emma. Doch reicht die Zeit? Unterdessen bahnt sich für Paul ein schmerzhafter Verlust an. Immer mehr entfernt sich seineFrau Erina (Nadja Bobyleva) von ihm. Zwar fasst die einstige Starballerina den Entschluss, ihrLeben in die Hand zu nehmen und gegen ihre Behinderung anzukämpfen, dass sie dabei aberdem neuen Tierarzt Eric (Ulrich Friedrich Brandhoff) vertraut, macht Paul eifersüchtig. Natürlichweiß er berufsbedingt, woher das kommt und wie man damit umgehen müsste – doch Gefühlesind eben nicht rational. Erina zuliebe ist er bereit, sein Leben komplett umzukrempeln.

Der Psychologe Paul (Christoph Schechinger) und seine Therapiehündin Käthe (Hoonah) arbeiten im Auftrag von Krankenhauspflegeleiterin Hildegard. Bild: Sender / ARD Degeto / Britta Krehl
Der Psychologe Paul (Christoph Schechinger) und seine Therapiehündin Käthe (Hoonah) arbeiten im Auftrag von Krankenhauspflegeleiterin Hildegard. Bild: Sender / ARD Degeto / Britta Krehl